Kulturell fremdenfeindliche „art.genossen“

Der österreichische Rundfunk will offenbar nicht in ein allzu liberales Hintertreffen geraten: http://tv.orf.at/program/orf2/20090427/462802901/263116/

„art.genossen taucht in die bisweilen skurrile Welt der Computer-Spieler ein. Unter „sozial“ versteht man in dieser Szene, nicht gegen den Rechner sondern gegen einander zu kämpfen.

… Wie mit Scheuklappen sitzen viele Jugendliche mehrere Stunden pro Tag vor ihren Rechnern und üben, wie man einander am besten erlegt.
Die Veranstalter eines Turniers in Dallas bewiesen besonderes historisches Gespür: Sie ließen die Jugendlichen genau dort zum virtuellen Schlachten antreten, wo John F. Kennedy erschossen worden war.“

Bin einigermaßen fassungslos über diese Ankündigung und die von Australien eingekaufte Sendung, welche noch ausiebigst Objektivität heuchelt und dabei doch eher nur die dortigen populistischen Verhältnisse widerspiegelt – bei Beschreibung der Kultur anderer als Menschenjagd…
Bleibt zu hoffen, dass man sich am Küniglberg nicht irgendwann noch entschließt die Beiträge Rainer Fromms für das ZDF Zwecks Vorbildung zu übernehmen

Unterdessen kann ich nur die seit heute auch bei mir vorrätige Ausgabe der Zeitschrift GEE Empfehlen: http://www.gee-magazin.de/
Eine andere Wahrheit und wie meistens noch dazu entwaffnend optimistisch: „so genannte „Killerspiele“ spalten die Gesellschaft. Dabei wäre es so leicht, den Graben zu überwinden.“
Na dann…

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