Diffamierung Andersdenkender „braucht man“ nicht

In der Info-Illustrierten „News“ ist aktuell zu lesen, dass Konstantin Wecker nach Graz und Innsbruck kommt, „um singend zum Widerstand aufzurufen.“
Ich rufe hiermit schreibend zum Widerstand gegen Leute wie Herrn Wecker auf, Unterstützer des „Kölner Aufrufs gegen Computergewalt“.
Wer dem Geschmack und dem Empfinden von Menschen wie mir dermaßen respektlos begegnet, Verbote für Kreative und WissenschafterInnen fordert, so jemand will gegen rechts auftreten? Womit? Mit so artikulierter kultureller Fremdenfeindlichkeit ja wohl kaum.
Wie unglaubwürdig ist das denn? Seine Unterstützung einer Artikulierung zu geben, welche die Kultur von Menschen wie mir zerstören soll, und noch aus einem „anarchistischen Lager“ kommen. Welcher Anarchismus ist das, wo der Staat aufgefordert wird zu repressiven Maßnahmen gegen die mehr als notwendige, kreative Beschäftigung oder Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt in einer fiktionalen Ausdrucksform?
Nun, vielleicht weiß der Betreffende (wie andere auch) gar nicht – was er da unterstützt hat, hat von den inkriminierten Ausdrucksformen womöglich eigentlich keine Ahnung – geblendet von etablierten Vorstellungen -, wenn er doch sonst gegen Rassismus lebe. Ich hoffe es sehr
Wenn zuerst Fiktionen verboten werden, hernach ein Denken und am Ende was auch immer – hat das aber nichts mit „Widerstand gegen rechts“ zu tun. Eher eben mit dessen Gegenteil

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