Auszug aus einem Gespräch mit der Drogenbeauftragten der deutschen Bundesregierung

Rückfrage: Die mangelnde Medienkompetenz der Eltern ist in der Tatsache begründet, dass diese mit der modernen Technik nicht groß geworden sind und sich oftmals auch später nicht darüber im Nachhinein informiert haben. Wie kann man hier konkret Aufklärung betreiben und die Eltern ins Boot holen?

Hinweis: Auf eine Bearbeitung der Rückfrage wurde verzichtet.

Lars Sobiraj: Sicherlich nicht. Und wie stehen Sie zum Thema „Killerspiele“ oder dem viel diskutierten Paintballverbot? Möchten auch Sie diese Dinge bekämpfen oder verbieten?

Sabine Bätzing: Dafür sind die Innenminister zuständig.

Lars Sobiraj: Wenn die Fans der Killerspiele so sozial inkompetent sind, warum wirken die Teilnehmer von eSports-Veranstaltungen alles andere als das? Kann man durch ein Killerspielverbot wirklich Amokläufe verhindern? Oder wäre es nicht an der Zeit, die Hintergründe der einzelnen Fälle zu beleuchten?

Sabine Bätzing: Dafür sind die Innenminister zuständig.

Lars Sobiraj: Haben Sie selbst einmal ein derartiges Spiel ausprobiert? Wenn ja, wie war Ihr Eindruck?

Sabine Bätzing: Nein, ich habe derartige Spiele noch nie selbst gespielt, sondern lediglich bei Konferenzen oder Veranstaltungen Ausschnitte daraus gesehen.

Rückfrage: Wenn Sie nie selber einen Egoshooter oder ein Online-Rollenspiel ausprobiert haben, worauf begründen sich dann bitte Ihre Aussagen? Lediglich auf die Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern?

Auf eine Bearbeitung der Rückfragen wurde verzichtet.“

Aus http://www.gulli.com/news/sabine-b-tzing-die-2009-07-23/ Auch was die dort beantworteten Fragen zu Computerspielsucht betreffen, so werte ich die Aussagen der Beauftragten als die Rechte Kreativer ignorierend und dahingehend völlig verantwortungslos, sowie von einer massiven kulturellen Fremdenfeindlichkeit in diese Richtung getragen.

Schließlich ist darin an keiner Stelle die Rede wovon man eigentlich (auch) bei MMOs spricht, nämlich dem fiktionalen Ausdruck anderer Menschen. Stattdessen wird beständig mit potentiell gesundheitsschädlichen, materiellen Gütern – von Tabak und Alkohol bis zu illegalen Drogen – assoziiert. Beispielhaft für gegenwärtige Politik in diesem Bereich in Deutschland – sonstige Förderungen der betreffenden Industrie hin oder her

und beängstigend.

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