Arme Schweiz

http://www.tink.ch/schweiz/new/article////killergames-zerstoeren-unsere-zivilisation/ Wenigstens diesen Aprilscherz von einer „Alpinlegende“ scheint es demnach auch in fünf Jahren noch in meinem bergigen Nachbarland zu geben:

 ‚Ich protestiere hiermit mit aller Schärfe und formal gegen die unkritische Wiedergabe solchen Gedankengutes den Ausdruck anderer, vor allem völlig fremder MitbürgerInnen betreffend. Gibt es in der Schweiz über Herkunft und Hautfarbe hinaus denn (auch) gar keine Gesetze welche solche Agitationen verhindern würden, wenn schon ein Journalismus hier dem nicht widersprechen möchte???

Allein die Beschreibung der Kultur anderer Menschen als Verbrechen, absurderweise gar Menschenrechtsverletzungen, über (eingebildete oder tatsächliche) moralische Empörung empfinde ich diskriminiernd und im höchsten Maße beleidigend. Darüber hinaus anscheinend zu glauben über die Befindlichkeit anderer Menschen so urteilen zu können entbehrt jedweder Grundlage eines demokratischen miteinanders das den Geschmack und das Empfinden konsensual geschaffener Kreativität, künstlerischer Schöpfung, wenn schon nicht akzeptiert oder gar respektiert, doch wenigstens tolerieren sollte. Die Zitierung entsprechender Stellen, vor allem die so im Raum stehen gelassenen Schlusssätze Näfs hier erspare ich mir aus Gründen des Anstandes.

Für Menschen wie mich ist gerade das was in „solchen“ „Killergames“-Videospielen oftmals passiert moralisches handeln und eine vertiable, sehr wertvolle sowie auch unverzichtbare Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt aus Lebenswirklichkeiten und/oder fantastischen Fiktionen.

Derlei kulturelle Sauberkeitsvorstellungen und offenkundige Ablehnungen affektorienter Körperdarstellungen welche auf die Zerstörung der Kultur Andersdenkender wie mir abzielen, materiell womöglich noch auf deren Vernichtung, sehe ich als äußerst bedrohlich an. Ich sehe mich dadurch auch in meinen innersten Gefühlen und meiner Menschenwürde verletzt, wenn der Geschmack und das Empfinden Andersdenkennder wie mir dermaßen angegriffen wird. So nenne ich auch die Vorgangsweise und Artikulationen von angeblich noch „sozialdemokratischen“ Personen wie Roland Näf Gewalt, sowie übelste Menschenverachtung friedliebender Personen wie meiner selbst.

Die Vorwürfe und diese immanenten Unterstellungen Näfs sind demnach in Gänze zurückzuweisen, wobei ich mir weiterhin auch kein Urteil darüber erlaube was Leuten wie Herrn Näf so gefällt.

Mit freundlichen Grüßen aus
der Steiermark in Österreich.‘

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