Werlhof im Interview…

Und der Sonntag ist für mich noch sechs Stunden bevor er überhaupt begonnen hat schon nur mehr halb so schön – der „Bürgerrechtlicher“ kommentierte zum sechsten Mal: ‚Gegen Scientology auf Haiti, welche in hoffentlich doch bester Absicht dorthin reisten, wird mit gehetzt, aber diese Anti-US-Unglaublichkeiten werden noch gefördert? Und wieder nichts als Hass hier. Nach Frau Schurian, weiterhin anerkannte „Kulturjournalistin“ in diesem Land 2009 Frau von Werlhof heuer – ist wie Frau Mies auch vom „Kölner Aufruf gegen Computergewalt“ welcher mit antiamerikanistischen Verschwörungstheorien kulturell fremdenfeindliche Hetze gegen Computer- und VideospielerInnen wie mich betreibt. Und mit der Grund, weshalb ich mich in Deutschland weniger wegen meiner Behinderung, sondern meiner Kultur gegenwärtig politisch in höchstem Maße verfolgt fühle. Das ist übelster Rassismus gegen den Geschmack und das Empfinden Andersdenkender – keine „Kritik“. Um nichts in der Welt – Auf diese esoterisch-absurden Politisierungen gehe ich gar nicht erst ein, frage so bloß noch wohin das letztendlich alles führen soll? Ich bin entsetzt‘ http://diestandard.at/1265852135844/Interview-Claudia-v-Werlhof-Kapitalismus-ein-Zerstoerungsprojekt

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6 Antworten to “Werlhof im Interview…”

  1. Alrik Says:

    Mann, ich hab ja gewusst das die Typen einen an der Waffel haben, aber das ist härterer Tobak als erwartet.

    Als Kind hab ich meinen Eltern immer im Garten geholfen. Wir hatte Kartoffeln gepflanzt, und jeder der mal die Dinger von Hand gepflegt und geerntet hat weis was für ein Knochenjob die von vielen linken Spinnern propagierte Subsistenzproduktion ist.

    Wobei in der schönen neuen Welt gute Menschen wie Claudia von Werlhof vermutlich nicht auf dem Acker oder an der Werkbank stehen werden, sondern führende & lehrende Funktionen übernehmen werden.
    Schließlich muß ja jemand den Überschuß verteilen, und als gütige Matriachin die Kinder indoktrinieren…

    Interessant ist auch die Behauptung das Wasser erst durch GATT zu einer Ware wird.
    In den Entwicklungsländern ist sie es heute schon, in vielen Slums werden die Einwohnern von lokalen Unternehmern mit frischen (?) Trinkwasser aus Kanistern oder Tanklastern versorgt.
    Natürlich gibt es große Konzerne wie Nestle die Interesse daran haben in dieses Geschäft einzusteigen, auch für die großen Baufirmen ist das Aufbauen einer Wasserinfrastruktur ein gutes Geschäft.
    Man kann das natürlich verdammen, aber was ändert sich damit für die Leute, die für sauberes Wasser zahlen ?
    Nichts.

    Aber egal, die Ideen dieser Frau lassen sich IMHO wohl am Besten als „Zurück zur Steinzeit“ zusammenfassen.

  2. pyri Says:

    Das mit den Kartoffeln kann ich (auch) nur bestätigen: meine Mutter hat schon vor Jahren damit aufgehört diese in unserem Garten anzubauen. Ich erinnere mich ebenfalls noch gut daran wie mein Großvater bei der Arbeit geschuftet hat.
    Ich würde dieses Denken von der Frau nicht einmal mehr reaktionär nennen, also nicht mehr nur nicht-fortschrittlich, da es praktisch jeden beschrittenen Fortschritt in der Menschheitsgeschichte als Zerstörung durch männliches Denken (und letztlich wohl auch Gewalt) wahrnimmt – steht ja auch im Interview:

    ‚Standard: Also hat das Problem keineswegs erst mit der Industrialisierung angefangen?

    Werlhof: Nein, sondern geistig gesehen schon viel früher, mit der Entstehung des Patriarchats vor 5000 bis 7000 Jahren. Damals hat sich die Idee einer „Schöpfung aus Zerstörung“ durchgesetzt. Im Gegensatz zum realen Lauf der Dinge, wo weibliche Gestalten Ursprung des Lebens sind, haben die Männer begonnen, sich als Schöpfer des Lebens, des Reichtums, des Wohlstands zu definieren.‘

    Dass man überhaupt so negativ sein kann verstehe icht, dass das alles noch als (allgemeine) „Kritik“ durchgeht … Für mich ist das ja auch Chauvinismus pur was die da so von sich gibt, und meinen Recherchen zu Folge jetzt schon seit Jahrzehnten, da nimmt sich das Interview fast noch harmlos aus: sie ist ja auch eine Frau und hat demnach diese Vorteile ihres eigenen Geschlechts erkannt, womit sie sich und ihr Geschlecht geradezu maßlos überhöht. Der so gedacht männliche Fortschritt bedeute schließlich alles negative bis hin zu Gewalt eben

    Dabei sehe ich auch noch einen Widerspruch zum „Kölner Aufruf“ und dem Denken an Auswirkungen von Mediengewalt dort: demnach dürfte ein mechanistisches Prinzip und Menschenbild von Ursache und Wirkung ausgehend doch auch kaum gutiert werden, womöglich noch ebenfalls als „männlich“, patriarchal oder sonstwas, abgelehnt werden, usw. Wenn schon so biologistisch gedacht wird: von der Empfängnis als induzierende Gewalt etwa angefangen…

  3. Alrik Says:

    noch was interessante zur Werlhof:
    http://www.nato-tribunal.de/urteil.htm

  4. pyri Says:

    Ja danke, habs bei Stigma schon kommentiert. Schau mal hier weiter – bei einer bekannten (heute?) Wiener Kollegin, Eva Kreisky, haben SeminaristInnen über einen Text der Werlhof unter anderem folgendes geschrieben: ‚Der Text von Werlhof ist unwissenschaftlich, ressentiment geladen, antiamerikanisch, in
    weiten Teilen antisemitisch und esoterisch. Ihre faschistische Sprache sucht beim Stürmer
    ihresgleichen. So spricht sie u.a. von „Riesenvermögen“, das „auf parasitäre Weise zustande
    gekommen, also ohne eigene Arbeit und Produktion, sondern durch Enteignung,
    Subventionierung, Geldverleihung gegen hohe Zinsen und Spekulation.“ [sic!]‘
    Bei Stigma würde ich soetwas zwar nicht veröffentlichen, doch hier scheint es geradezu meine innere Pflicht zu sein: nach langer Recherche jetzt habe ich auch herausgefunden um welchen Werlhof-Text es sich dabei handelt, denn die Homepage der anderen Politologin ist ziemlich unübersichtlich. Das war ein Vortrag in Hallein 2003: ‚Vom Wirtschaftskrieg zur Kriegswirtschaft. Die Waffen der „Neuen-Welt-Ordnung“‚ http://emanzipationhumanum.de/downloads/wto8a.pdf

  5. Alrik Says:

    Der Text erinnert mich an das:

  6. pyri Says:

    Danke für das Bild! Kommt in meine Bildersammlung🙂

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