Das was Herr Matschijewsky möchte…

Nicht ertragen (müssen) – man lese und staune: „… Dabei wären solche Tabubrüche gar nicht nötig. Das enorm erfolgreiche GTA 4 etwa ist zwar zu Recht nicht für Jugendliche freigegeben, geht mit dem Thema Mord und Totschlag aber ironisch um. Oder Ubisofts Action-Blockbuster Assassin’s Creed 2: Da werden Menschen zwar in expliziten Nahaufnahmen mit Schwertern durchbohrt, dafür muss ich aber weder literweise spritzendes Blut sehen noch qualvoll schreienden Opfern beim Sterben zuhören. Bioshock 2, ebenfalls ein prominenter Name: gewalthaltig ja, aber nicht gewaltverherrlichend. Ich hoffe, dass Brutalo-Titel wie Aliens vs. Predator die Ausnahme bleiben, und dass Gewalt in Spielen künftig nicht noch häufiger zum Selbstzweck verkommt.“ http://www.gamestar.de/kolumnen/2312945/aliens_vs_predator.html
Ich rekapituliere: Herr Matschijewsky möchte „zwar“ gerne jemandem mit einem Schwert im „Action-Blockbuster“ durchbohrt sehen, aber bitte eben nicht so dass dabei „literweise spritzendes Blut“ zum Vorschein kommt – sondern halt sauber (!?). Das kann ich gar nicht so falsch verstanden haben um das hier nicht in aller Deutlichkeit dementsprechend zu analysieren. Und das ist das womit in der Zeitschrift Gamestar etc. eben nicht konfrontiert gewollt werden wird – sowie eben die Gewalt im Versteck. Das ausblenden derselben noch für gut geheißen, doch sobald da etwas (zu sehr) zum Vorschein kommt, wird in die gleichen kulturell fremdenfeindlichen und sauberen Vorstellungen (dem Vernehmen nach SOFORT) eingeschwenkt, wie sie auch aus der deutschen Mainstream-Presse her bekannt sind. Sich für überlegen gehalten. Überlegen „durchbohrt“ sozusagen
Das nenne ich Gewalt
Verabscheuungswürdiger als bei diesem Vortrag von Matschijewsky geht es aus meiner Sicht nicht mehr
Denn wer in der Gamestar-Redaktion kennt da bei SEGA Und Rebellion schon wen? Was soll das für eine „Kritik“ denn bloß sein? Wer weiß da von den Absichten dieser EntwicklerInnen soviel, dass da solche ungeheuerlichen Vorwürfe in Deutschland vorgetragen werden könnten? Von übelsten Absichten, etc. ? Das sind – jedenfalls im Kollektiv – Fremde für die. Nichts anderes. Einfach nur widerwärtig
Ganz zu schweigen davon, dass der Zensur-Einrichtung USK Hier der betreffende Titel für deutsche BürgerInnen gar nicht erst vorgelegt wurde allem Anschein nach. Im Glauben, dass diese deren nicht-veröffentlichten Kriterien entsprechend dem Spiel sowieso kein Kennzeichen auch nur für Erwachsene ausgestellt hätte. Dass mit dieser Perfidie gegenüber dem Geschmack und Empfinden Andersdenkender eines Matschijewky so erst noch begründet wird? Noch dazu von der menschenverachtenden Gewalt der kulturellen Normvorstellungen einer Spielepresse in Deutschland, wie hier aus dem IDG-Verlag? Welche ebenso von „Selbstzweck“ dabei spricht wie in bestehenden, diskriminierende Entscheidungen der Fall, welche eingebildete Moralvorstellungen über den konsensualen Ausdruck Kreativer schwingen? Diese noch strafrechtlich verurteilen. Wo in Australien Zensurmaßnahmen von der dortigen Presse noch geahndet werden, wird in Deutschland andauernd applaudiert? Diesen womöglich noch (in vollem Umfang gar?) Recht gegeben? Wo in anderen Staaten sich mit Händen und Füßen – siehe Australien etwa – gewehrt wird? Ist das eines internationalen Verlages wie IDG Würdig? Werden da bewusst solche Vorträge gegenüber dem Geschmack und Empfinden anderer Menschen zugelassen? Kein Problem dabei gesehen, wenn ein Redakteur wie Matschijewsky pauschal und wiederholend böswillige Absichten Unbekannten unterstellt? Im Grunde genommen könnte ja die gesamte Redaktion jederzeit geschlossen zurücktreten

Ich werde mich über diese für mich schlicht weg indiskutable Presse in Deutschland jedenfalls nicht mehr äußern. Mir reichts endgültig

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