Kommentar bei Kritisch gedacht

Kritisch gedacht

Positive Diskriminierung ist keinesfalls besser als negative aus meiner Sicht – im Gegenteil: Diskriminierungen werden so bloß verlängert.
Als Mensch mit Behinderung habe ich bis auf eine Ausnahme schon keine anderen Menschen wie mich während des Studiums unter den MitarbeiterInnen meiner Universität Graz wahrgenommen – dennoch würde ich da von keiner Diskriminierung sprechen: sondern eher dort, wo mir der Zugang zu Lehrveranstaltungen verwehrt wurde, ich keine Berücksichtigung fand oder offen angefeindet worden bin – mir gesagt wurde was ich alles nicht tun könne beziehungsweise stattdessen machen sollte
Unter den Studierenden meiner Studienrichtung habe ich Frauen da bereits auch in einer deutlichen Mehrheit befunden wahrgenommen – so wie auch global meines Wissens nach bei Frauen keineswegs von einer zu schützenden Minderheit ausgegangen werden kann: sie stellen schließlich auch so grundsätzlich die Bevölkerungsmehrheit auf diesem Planeten.
Also das hier vorgetragene lässt doch einigermaßen und weiterhin tief blicken meiner Ansicht nach – die Ungerechtigkeiten welche sich Frauen heutzutage gegenüber sehen betreffen doch in erster Linie sexuelle Belästigungen oder sonstige Übergriffe in diese Richtung, bis hin zu sklavischen Vorgängen im Menschenhandel. Ansonsten vor allem den Arbeitsmarkt, wobei hier zwar auch der Bildungsbereich so dazugehört, aber doch weniger auf die Weise wie sie hier vorgestellt wurde: die Einkommen zwischen Männern und Frauen weisen noch immer eklatante Unterschiede auf.
Dagegen, gegen solche üblen Zustände einer Geldwirtschaft, sollte sich sogar noch verstärkt eingesetzt werden für mich – das wäre meiner Meinung nach weit besser als beständig Feindbilder im Kapitalismus zu suchen, den friedfertigen Geschmack und das Empfinden anderer, friedlicher Leute zu diffamieren, usw.

Nachtrag:

@Plastikkasper
Welche „Macht“ unterstellen Sie da andersdenkenden Fremden wie mir zum Beispiel eigentlich? Also ich betrachte mich selbst als mittellos und empfinde so vorgetragene Feindseligkeit, womöglich noch als „Kriitk“, nur mehr persönlich beleidigend.
„Macht“: schon bei Foucault ist hier auch leicht von einem Übersetzungsfehler auszugehen – das durchdringende dabei bereits möglicherweise eher eine Kraft als eine „Macht“.
Ganz so wie bei George Lucas, dessen künstliche Mythologie in diesem Deutschland ja auch gern als faschistoid (Diedrich Diederichsen) usw. beschimpft wird. Da ist ja dann sehr schnell oft etwas lächerlich oder gleich minder(wertig) – in Kategorien von hoch und nieder, von einer Rede über Niveaus angefangen, ohne Geschmack – bald „geschmacklos“. Alles mögliche was anderen Menschen gefällt vielleicht bereits eine Krankheit, zu „ächten“ oder sonstwie zu unterdrücken, „verdrängen“, „zurückdrängen“, was auch immer die jeweils beliebte Wortwahr darstellt: sei es sexuellen oder anderen Ausdruck betreffend: pornographie- oder gleich unterhaltungsfeindlich.
Und das nenne ich Gewalt. Ein „Zerstörungsprojekt“ wenn man so will – keinen Kapitalismus. Ein „Kapitalismus“ kann gar nie so gewalttätig sein, dass er das Denken und fühlen anderer Menschen so ohne weiteres berühren könnte – da ist immer auch noch etwas anderes im Spiel als das Kapital. Gier, Egoismus, Sadismus, Hinterhältigkeit oder sonstwas. Jedes Kapital kann schließlich auch positiv verwendet werden, für Obdachlose zum Beispiel, zum vermeintlich guten eingesetzt

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