Zur „Liebe zum Gras an der Autobahn“

Neuerlicher Kommentar bei Haiti-Haarp-Tesla-Claudia-von-Werlhof

Ich sehe hier weiterhin einen beängstigenden und bedrohlichen Chauvinismus am Werk: betrachte mich zwar auch als Feminist, doch möcht ich gleich wenig in einer „Frauenkultur“ leben wie in einer „Deutschenkultur“ oder „ÖsterreicherInnenkultur“. Obwohl ich Deutsche und ÖstereicherInnen welche ich kennen gelernt habe ebenfalls sehr schätze. Aber was soll das überhaupt sein – eine „Frauenkultur“? Das ist doch eine eklatante Überhöhung der eigenen Gruppe.
Und die Biophilie sehe ich dabei in diesem Sinne auch als bloße Tarnung vorangestellt – sie gibt zwar vor für das lebendige einzutreten, aus ihren Worten entnehme ich hingegen bloß Ablehnung von kalt gedachter Technik, anderem „patriarchalem“ – doch offensichtlich zusammengedacht mit männlichem -, einer „Männerkultur“ von der ich auch nicht wüsste was die genau sein soll, usw. Da sind nichts als negative Gefühle für mich vorhanden, verkleidet in vorgäblicher Liebe zum Wiesengras an Schnellstrassen oder sonstwo 😦
Als Mensch mit Behinderung weiß ich im übrigen noch immer nicht wie ich in einer Subsistenzwirtschaft überleben soll und kann nur wiederholt, wenn es sein muss eben noch deutlicher, fragen: soll ich das überhaupt – darin so leben können?

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