Was ist das, wenn Widerstand zur Pflicht wird (Bert Brecht)?

Wenn der Geschmack von Menschen soweit vorgegeben wird, dass sie keinen Beruf mehr ergreifen können den sie wollen? Nicht mehr Lehrer werden zum Beispiel: wenn die Angst vor dem fremden Ausdruck schon so groß ist. Diesem auch beständig gewisse „Meinungen“ unterstellt werden. Wenn anderes, konsensuales Empfinden „zum kotzen“ gefunden wird und der Staat oder eine sonstige Ordnungsmacht darüber entscheidet was erwünscht ist und gefallen darf. Wenn die fiktionale Auseinandersetzung mit Gewalt ALS GEWALT ausgelegt wird, und dieser wiederum MIT GEWALT (Verboten) begegnet wird – und moralischem Überlegenheitsdenken sowie kulturellen Sauberkeitsvorstellungen. Wenn der Staat einen totalen Anspruch gegen anderes, fremdes Denken und Andersdenkende stellt – womöglich unter dem Vorwand noch so selbst angeblich totalitärem begegnen zu wollen. Was ist das, wenn nicht das eine Wort – auch wenn dies nur Hilflosigkeit angesichts von solcher Unterdrückung darstellt, Gewalt gegen Gewaltdarstellungen oder sexuellem Ausdruck – was ist das, wenn nicht Faschismus, sowie Unrecht zu Recht geworden?

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