Archive for Juni 2010

Kommentar bei „Gay West“

26. Juni 2010

‚Das Problem sind die Begriffe aus meiner Sicht. Sie redet von „Rassismus“, aber was machen die VeranstalterInnen? Sie weisen das völlig unbegründet von sich und kündigen den nächsten Musik-Act an. Sie und ihres gleichen stellten „nicht die Mehrheit“. Was soll das? Das finde ich einfach mehr als schwach. Das gibt so bloß Kraft und Stärke. Sogar Bestätigung und Rechtfertigung. Der hätte ich doch was entgegen gestellt, so dass es nur so geschallt hätte, aber dazu ist man dort anscheinend halt leider (auch) nicht fähig. Diese ganzen Vorwürfe: „Kommerzialisierung“, „Militarisierung“, denen wird allen nicht widersprochen. Warum? Aus eigener Unfähigkeit nicht?
Ich habe zwar nicht 28 Semester Philosophie studiert, sondern nur etwa 12 bevor ich meinen Abschluss darin machte, doch erkenne ich auch so, dass sich mit diesen Auftritten zum Teil eklatant selbst widersprochen wird. Aber das alles ist halt weiterhin chic. Wie widersprüchlich das teilweise ist – kein Gedanke daran. Und wahrscheinlich halt auch deshalb, weil man sich mit deren Schriften, geschweige denn deren Denken wohl auch gar nicht wirklich beschäfigt hat. Jedenfalls nicht richtig damit auseinander gesetzt.
Und nur so kann jemand auch so dahergelaufen kommen
Mit den ältesten Ideen fast der Welt. Im Grunde genommen müsste sie sich ja selbst schämen ob den Einfältigkeiten die da vorgetragen wurden
Sie kommerzialisiert sich mit jedem Auftritt. Sobald sie irgendwo spricht ist das auch Kommerz, wenn das irgendwo übertragen wird wo irgendwo noch eine Werbung zu finden ist – sei es von Google oder sonst wem.
Und das müsste sie nach allem was ich von ihr gelesen habe wirklich selber wissen: aber darauf müsste man sie halt auch ansprechen (können)!
Auch die Butler kocht nur mit Wasser. Sogar mit sehr viel davon wie ich finde – leider, und freut sich in der Aufmerksamkeit welche sie so findet…‘

Gay West

Rennspielbilder

24. Juni 2010

Racer Beta 0.2

„Ihr seid hier nicht die Mehrheit“

24. Juni 2010

Näheres zur Rammstein-Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln

22. Juni 2010

LICHTE Rechtsanwälte: Musikwoche.

Schön, dass sich mit der Band „Rammstein“ und deren AnwältInnen einmal jemand gegen die Bundesprüfstelle in der Form (erfolgreich) gestellt hat. So oder so ist die positive Entscheidung zugunsten eines kreativen Ausdrucks in Deutschland aber erst ein kleiner Schritt in die richtige Richtung aus meiner Sicht

Ein Land im Müll

22. Juni 2010

derStandard.at

„Anderen – wie mir – steht es jedoch nicht frei das Land zu verlassen
weil sie aufgrund einer Behinderung auf Hilfe noch mehr angewiesen sind als AsylwerberInnen und einfach nicht so mobil sind
Nicht einfach dorthin gehen können – ohne fremde Hilfe – wohin sie wollen würden, weil sie damit einfach nicht weit kommen. Auf allen vieren etwa würde ich womöglich nicht einmal bis zur nächsten Ortstafel gelangen ohne vor Erschöpfung in Ohnmacht zu fallen
Die müssen so wohl darauf warten bis ihnen Leib und Leben streitig gemacht werden“

derStandard.at und der 3DS

22. Juni 2010

Im Vergleich mit Eurogamer: Kommentare meinerseits

‚Nicht einmal der verlinkte
Digital-Foundry-Artikel stützt diesen Text hier
Da hat man ganz klar eine Zahl herausgenommen und meint mit dieser allein das alles was da oben steht behaupten zu können. Mehr als einseitig und tendenziös: das hat mit Journalismus für mich (auch) nichts mehr zu tun, sondern ist üble Meinungsmache:
„DMP’s PICA200 is more than just an interesting choice for the 3DS GPU. It’s another example of how Nintendo has taken mature, existing tech and repurposed it into a brand new, fresh offering. With the absence of any kind of PSP2 announcement at E3, combined with the apparent lack of technical innovation on the OpenGL ES 2.0 aspects of iPhone software, Nintendo has managed to propel itself to the forefront of mobile gaming with its new offering“‚

‚Man vergleiche auch das Video im verlinkten Text bei Eurogamer – das ist noch dazu von Futuremark. Tecmo/Team Ninja haben ein „Dead or Alive 3D“ angekündigt von dem die ersten Bilder dem zweiten Teil auf Dreamcast und PS2 zumindest schon sehr nahe kommen. Die Frage ist auch wer iPhone 3GS/iPad-Spiele mit einer Preisobergrenze von immerhin, aber nur ungefähr 10-15 Euro so aufwendig produzieren lässt beziehungsweise lassen wird – außer Umsetzungen von anderen Plattformen
Ältere beziehungsweise kleinere iPhones könnens nämlich sowieso nicht darstellen‘

Nachtrag, exklusiv für hier: es ist schon bemerkenswert zu behaupten, die angeblich veraltete Technik des 3DS sei neben der bloßen Polygonzahl deshalb noch gegenüber der PSP veraltet, weil ein Chip von 2006 darin schlummere, wo die PSP-Technik doch schon Ende 2004 in Japan erschienen ist – übrigens gemeinsam mit dem allerersten DS…

Zeitenwende. In Erinnerung an Peter Finch

20. Juni 2010

E3 2010: El Shaddai – Ascension of the Metatron

18. Juni 2010

Gehypt für die Mojave-Wüste

17. Juni 2010

Fünfzehn Jahre nach dem Playstation-Start ist Sony im Hintertreffen

16. Juni 2010

Vor zehn Jahren stieß Microsoft ins Videospiel-Hardwaregeschäft, ohne bislang einen einzigen echten Handheld vorgelegt zu haben, und ist dort – vor allem am nordamerikanischen Markt – eine schon feste Größe. Die E3 ist praktisch ihre Hausmesse
Und ich war auch von der Microsoft-PK im Vergleich zu der von Nintendo bereits einigermaßen enttäuscht, doch Sony konnte gestern wirklich keine einzige echte Überraschung für mich bieten – und ich mag dabei schnell gehypt sein. Nur zweimal wurde ich in Aufregung versetzt, zweimal gepaart mit Irritation: bei der Ankündigung eines 50$-Preispunkts für Move, sowie bei der Insistierung auf die jetzige PSP-Hardware. Gerade nach den jüngst veröffentlichten Bildern vom 3D-„Mario Kart“ sehe ich die PSP nach Veröffentlichung des neuen Nintendo-Handhelds jedoch hoffnungslos auf verlorenem Posten, da können sie zehnmal noch den dritten Geburtstag von Aya Brea feiern
Und will man mehr spielen als Golf, wird der Move-Preispunkt auch schnell in die Höhe schlagen – das was ich da kommen sehe ist fast so, als ob Nintendo die Wii ohne Nunchuck ausgeliefert hätte…

Bei Infamous mochte ich schon den Vorgänger, wie überhaupt alles von Sucker Punch, nicht leiden, das Twisted Metal von Jaffe wurde zum Schluss mit einem fragwürdig-unangemessenen Bombast angekündigt, vor allem für Nicht-Amerikaner denen die Franchise womöglich gar nicht so viel sagt, und als erklärter Fan fehlte mir bei „Killzone 3“ jene einschüchternde Architektur fast völlig, welche mir zusammen mit der furchteinflössenden Helghast-Ikonografie so wohlige Schauer versetzt hat: die neue Schneewelt erscheint mir eher jüngerer Call of Duties entliehen zu sein
Etwas das ich von Sony noch nicht leiden kann fehlte gleich völlig: „Resistance 3“ – wie überhaupt nichts von den fremdgängerischen Insomniac Studios zu sehen war. Dafür trat Gabe Newell im Bett des vermeintlichen Feindes auf – ein spaßiger Clou welcher einerseits die Absage der Valve-PK erklärt, andererseits ich eben eher auch dessen Firma Valve zuschreiben möchte, denn als große Errungenschaft von Sony betrachten