Von Leben und Lügen

Die kulturellen Sauberkeitsvorstellungen in diesen Texten gehen weit. Sehr weit wie ich meinen möchte, davon zeugt doch auch die Diskussion hier. Eine traditionelle Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt in Videospielen scheint darin generell als „Brutalisierung“ begriffen zu werden – und da wird/werden schon einiges/einige der Lüge bezichtigt. Sogar der „Lebenslüge“
Ja der Lüge worüber?
Leider muss ich sagen, dass die Gamer zu einem gewissen Teil da selbst eine Angriffsfläche in Deutschland bieten, stehen sie nicht zu einer Wichtig- oder Notwendigkeit von Gewaltdarstellungen (in Videospielen). Zu einer für sie eben bedeutsamen Beschäftigung mit polizeilichen oder militärischen Vorgängen und Verbrechen

Die Vorgänge gegen diese Beschäftigungen sind ja durchaus vielfältig – wie Shane Fenton mit seiner Artikelserie „La parole à l’accusation“ im französischsprachigen Raum auch gezeigt hat
Was da in Deutschland vor sich geht sollte eigentlich auf keine Kuhhaut passen
Man behauptet, unterdrückt, schüchtert ein, wirft vor alles mögliche
Ein Sittenbild der Intoleranz gegenüber dem Leben der anderen
Ausdruck eines Hasses links und rechts im politischen Spektrum – mit einem gemeinsamen, lächerlichen Feindbild: Gewalt in Computer- und Videospielen

Von einem „Meinungschef“ beim Tagesspiegel, der mir schon per Bildnis so dreinschaut wie ich kaum eine größere Gefährlichkeit und Hasserfülltheit gegenüber ein Leben wie meiniges mir vorstellen könnte. In keinem politischen Extremismus nicht – hierzulande in Österreich oder sonstwo auf der Welt.
Geht weiter über die liebe Frau Pfeiffer welche mir persönlich noch immer eine Antwort dahingehend schuldig ist wie es sich nun verhält zwischen Theater und Videospielen zur netten Frau Schiffer, die auch ich nur als „MILA“ (Mother I’d like to avoid) bezeichnen kann, wenn sie denn tatsächlich eine Mutter ist wie Shane Fenton meint, zu Regine Ps Bruder

Was soll ich noch sagen? Vielleicht ist es längst zu spät um noch Besserung zu erhoffen.

Ja von den ganzen Verbrechen völlig zu schweigen, welche da mit unterstellt werden

Und es wird gar keine Chance gelassen. Nicht die geringste. Die Gewalt gegen Gewaltdarstellungen fährt mit immenser Brutalität über jeden Widerspruch, ohne Unterlass und Aufgabe
Man mag manches berechtigt nicht ernst nehmen (wollen), lieber ignorieren, abtun als Aufspielerei oder Trollerei, außen vor lassen, sich nicht einmischen – doch wo führt das alles (noch) hin?
Es geht ja „nur“ um Medien oder gar „Spielzeug“ ist dabei keine zu verantwortende Antwort für mich. Das „alles nicht so wichtig“ nicht. Eher im Gegenteil
Genau das ist das Problem, und zwar auch in den Zweigstellen der internationalen Industrie in Deutschland, der deutschen Spielepresse UND andersdenkender Wissenschaft wie der vielfach konkret (mit) angegriffenen Medienpädagogik etc.

In Ergänzung finden sich bislang auch zwei weitere Artikel auf der französischen Seite, einer davon aus dem Jänner zu Rainer Fromm

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