„Medal of Honor“: Kriegsverbrechen bei Heise…

Kommentar zum Artikel bei „Stigma Videospiele“

Der oben verlinkte Heise-Artikel ist wieder einmal auch bezeichnend für die damit verbundene Geisteshaltung, Mentalität, gegenüber gewissen unliebsamen Darstellungen/Thematisierungen aus meiner Sicht: man reflektiert so natürlich nicht, sondern “ahmt nach”. Das Spiel “erlaubt” einem auch in die Rolle von Taliban zu schlüpfen, so als ob Taliban-Spielen ein Drink ist den man sich genehmigt. Quasi schon als Akt der Unmoral vorgestellt, oder als unhinterfragte guilty pleasure noch wenn man so will: andere guilty pleasures werden naturgemäß ja oft schon gar nicht mehr halbwegs wertneutral beschrieben auch.
Eine Reflexion ist in solchen Köpfen praktisch nicht in der Form möglich in Videospielen, weil sie keine Zurückhaltung erlauben und für Reflexion aus deren Sicht moralische Überlegenheitsdünkel praktisch notgedrungen sind – weil man sich in Videospielen eben nicht zurücknehmen kann, keine “Kriegsweihnacht” feiern zum Beispiel.
Dass solche Gedankengäge wie sie Heise hier manipulativ-subtil vorführt, diese noch selbst neutral-zurückhaltende “Kritik” auch als bloße Unterstellungen und negative Bezugnahmungen zu kreativen Fremden, geschweige denn zu einem unbekannten Publikum dass so als kriegs- und mordlüstern in aus meiner Sicht einfach nur völlig perfiden Art und Weise vorgeführt werden soll, gesehen werden kann, kein Gedanke…

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