Archive for Dezember 2010

Kommentar bei der ZEIT

31. Dezember 2010

ZEIT ONLINE: ‚Zusätzlich zu dem altbekannten medienfeindlichen Haß gegen Traditionen sich mit Krieg oder Gewalt in der einen oder anderen Form ohne Überlegenheitsdünkel und kulturelle Sauberkeitsvorstellungen auseinander zu setzen, tritt bei Manfred Spitzer so offensichtlich auch menschenverachtender Faschismus auf der an genetische Selektion denkt.

Gerade als Mensch mit Behinderung kann ich nur davor warnen, dass solche Leute in Deutschland weiterhin an politischen Einfluss nicht nur gewinnen wollen – sondern siehe „Frankfurter Zukunftsrat“ – auch können. Über entsprechende Vorstellungen normierter Gesellschaft, Gesundheit, etc.: wo – wie es vor über hundert Jahren, um das letzte fin de siècle mit seinen Pathologisierungen und Erkenntnissen einer Natur“wissenschaft“ aus der Medizin heraus bereits doch der Fall gewesen ist, Politik unter einem Deckmantel entsprechender empirischer „Studien“ zu machen.
In Verbindung mit Kulturpessimismus – heutzutage von Erschütterung über angeblich schlechte „PISA“-Ergebnisse in der Bildungspolitik angefangen

Diese strukurelle Brutalität eines Herrn Spitzer ist nämlich auch reale Gewalt welche ungeahnte, tatsächliche Auswirkungen auf Lebenswirklichkeiten und Lebenschancen von Menschen haben kann. Ungeachtet ob sie über Bildungsvorstellungen nun in den Bereich der Pädagogik, oder der Unterhaltung(sindustrie) hineinreichen soll.

Und extra für einen sich intellektuell-überlegen haltenden mitlesenden Elitismus hier bei der ZEIT noch etwas: „Rassismus“ gegen dem Geschmack und Empfinden Andersdenkender, also nicht bloß an Oberflächlichkeiten wie Hautfarben gedacht – welcher sich in der entsprechenden Überlegenheit noch leicht von sich weisen lässt anscheinend -, dafür bräuchte es wirklich keine ehemaligen Notenbankpräsidenten welche solche Politik als „Wissenschaft“ für gewöhnlich nur übernehmen. Nein. Denn dieser ist bei dieser Politik als „Forschung“ so ohnedies allgegenwärtig aus meiner Sicht.‘

BPjM gibt Zusammenarbeit mit USK zu

29. Dezember 2010

Dass die Indizierungskriterien nicht öffentlich (bekannt) sind ist klar. In einem Interview bei „Stigma Videospiele“ hat die immer noch Vorsitzende der Bundesprüfstelle, die langjährige FDP-Politikerin Elke Monssen-Engberding, eine Zusammenarbeit ihrer Behörde mit der USK aus meiner Sicht erstmals in aller Deutlichkeit zugegeben. Bislang wurde für meine Begriffe eher die Trennung der beiden Institutionen, wie auch beispielsweise der FSK (neben noch etwa der ASK), betont.

Wieder homophobe Debatten um ein Bioware-Spiel

28. Dezember 2010

Die neuerliche Integration gleichgeschlechtlicher Beziehungen in „Dragon Age II“ soll Manchen nicht passen… Mit deutlichen Worten von Autor David Gaider.

EA: „Dead Space 2“ für erwachsene Deutsche

24. Dezember 2010

Schritt zur Petition – mit bislang immerhin bereits an die (Update: mittlerweile deutlich über) 15.000 UnterstützerInnen. Löblich
Bin jedoch gespannt ob die Ministerin die Petition überhaupt in Empfang nehmen wird und gehe mal von folgendem aus: nein.

Kommentar bei „Stigma Videospiele“: ‚… Und die Frage ist wie so mit der USK umgegangen wird. Die USK, aus Sicht der Spiele“kritikerInnen“ eine „heilige Kuh der Spieler“ war bislang zumindest schon eine solche der Industrie. Ablehnungen wurden ohne zu Murren hingenommen – das betrifft auch die FSK über die SPIO im Filmbereich – im Unterschied zu anderen Staaten wie Australien oder Großbritannien in der Vergangenheit.
Wenn jetzt aber mehr Einschätzungen von Seiten der Politik nicht über die oberste(n) Landesjugendbehörde(n), sondern wie in dem Fall über das Ministerium eines Landes sozusagen „kassiert“ werden sollten, könnte das einen Umschwung mit sich bringen. Wie auch immer diese neuerliche Prüfung nun, nach wiederum wie auch immer wie vielen bereits erfolgten Prüfungen, ausgehen wird.

EA hat bereits eine Entscheidung ohne ein solches Eingreifen der Politik bei Medal of Honor nicht ohne zumindest kommentarmäßiges, wenn schon nicht tatsächlich rechtliches, Contra hingenommen
Dieses Einvernehmen betrifft etwa auch, dass zumindest seit der Umstellung auf Rechtssicherheit von 2003 kein Spiel mit USK-Kennzeichen von Gerichten beschlagnahmt wurde. Die feste Stellung der USK in Deutschland könnte so schwinden – was Ch. Pfeiffer in Hannover sicher freuen würde…

Nachtrag: ein bisschen heuchlerisch ist die Petition von EA wohl schon, weil hätten die Bayern nicht eingegriffen, sondern wäre über die USK selbst ein Kennzeichen (irgendwann vorher) bereits abgelehnt worden, hätte man dies am Rhein wohl so wie andere Entscheide auch einfach(er) hingenommen. Dann wäre „Dead Space 2“ halt nicht in Deutschland erschienen. Aber die Industrie ist halt auch Eignerin der USK, und solange man selber über die Zensur bestimmen darf ist es ähnlich wie in eindeutig undemokratischeren Gefilden anscheinend leider auch, dass Zensur einem so wesentlich leichter fällt. Warum auch immer…‘

Bauernopfer Electronic Arts?

24. Dezember 2010

Es mag eine besondere Beharrlichkeit sein – beim Versuch Titel trotz widriger politischer Umstände ohne vorherige Selbstzensur-Eingriffe für ein breites Publikum veröffentlichen zu können, aber Electronic Arts scheint sich in Deutschland (oben die architektonisch beeindruckende Zentrale am Rhein) zunehmend zu einer Art Zielscheibe zu machen: erst kolportierter Groll dass „Medal of Honor“ nicht unzensiert mit USK-Segen erscheinen durfte, angebliche Klags-Absichten, und jetzt eine bislang ungesehene Maßnahme Bayerns sich gegen eine bereits positiv getroffene Entscheidung zu stellen.
Von einer Politik welche ihr aus meiner Sicht zutiefst undemokratisches Antlitz erst kürzlich über einen Werbespot unter Beweis gestellt hat.
Sowie keine frohe Weihnachtsbotschaft für Horror-affine deutsche Gamer, deren etwaiges Lieblings-Genre neben Werken mit militärischen Inhalten es immer schon am vermeintlich schwersten hatte.
Auch für mich ist „Dead Space 2“ zweifellos – zumal in Ermangelung eines neues „Resident Evil“ – das erste große Highlight im Spiele-Kalenderjahr 2011. Besonders auf der Playstation 3 mit offenbar schon fest integriertem HD-Port von „Extraction“ für Move.
Der weite Release von „Dead Space 2“ im Land ist jetzt auf alle Fälle gefährdet: möglicherweise weil der amerikanische Konzern in Deutschland nicht erst seit der „Schweinefirma“-Affäre um Regine Pfeiffer neben Microsoft und Nintendo außerordentlich prominent besetzt ist und auch immer wieder Grenzen des im Spiele-Mainstream Darstellbarem auslotet (siehe auch „Dante’s Inferno“ und demnächst, als Publisher zwar nur aber immerhin, bei Epic’s und People Can Fly’s „Bulletstorm“).

Keine Vorurteile: der Hass der Kleinen Zeitung, oder das Feindbild des Weihnachtsmannes als immer wiederkehrendes Opfer

23. Dezember 2010

Da braucht keine Zeile gelesen zu werden um zu wissen was dort alljährlich gespielt wird, welche Ressentiments bedient werden – was so unter „Kritik“ womöglich noch verstanden wird: als ich vorhin aus einiger Entfernung ein Bild des Weihnachtsmannes in der Kleinen Zeitung verkehrt erblickte. Denn die Erfahrung hat alle Jahre gelehrt was dort in diesen Tagen transportiert wird, welcher Hass gegenüber anderen, fremden Menschen, welche Hoheit über deren Kultur. Kultur, welche so womöglich noch geleugnet wird. Gegen „Kommerz“ oder „Trivialisierungen“ – die Hoheit und Gewalt mit moralischen oder sonstigen Überlegenheitsdünkeln – heuer anscheinend bloß überdeutlich.
Jedes Jahr dasselbe Spiel – wie bei der Gewalt gegen Gewaltdarstellungen.

Ich hätte Vorurteile hat es geheißen – bis der Artikel zum Bild selbst gelesen wurde: da ich mich wegen meiner schon schwer angeschlagenen Gesundheit nicht aufregen solle lediglich ein Titel (Der Dicke aus Amerika), sowie zwei Schlagwörter „Globalisierung“ und „Coca-Cola“ geliefert.

So hat der Antiamerikanismus, diese kulturelle Fremdenfeindlichkeit, bereits seit Jahrzehnten in Österreich Saison – die Frage ist bloß wie es weitergehen wird, ob auch hier demnächst populistische Zustände wie in Osteuropa zu erwarten sind. Die Kleine Zeitung ist jedenfalls auf den besten Weg auch dahin

Doch nicht einmal diese Schlagwörter und/oder der Titel wäre/n so eben nötig gewesen, denn das Bild eines Weihnachtsmannes genügt in der Zeitung schon um zu wissen was das Ganze solle – es gleicht in jedem Fall einer Karrikatur welche negative Gefühle schüren soll.

Kein Platz für Ambivalenz

Der Weihnachtsmann ist dabei auch nichts, das Freude bereiten dürfe – er oder es, das Weihnachten der Anderen, soll offenbar unterdrückt werden, sich dagegen behauptet werden. Der Weihnachtsmann ist dort kein Sympathieträger wie für Menschen wie mich. Die auch KatholikInnen sind. In einem Land in welchem etwa auch Kruzifixe beschämenderweise aus dem öffentlichen Leben noch immer nicht verschwunden sind: ein Umstand für den ich mich als Katholik darüber hinaus zutiefst schäme.

Denn weder Schulen und Gerichte noch Weihnachten sind bloß für ChristInnen da, deren Intoleranz sie womöglich auch nur zu eingebildeten ChristInnen macht: Weihnachten ist für alle Menschen da. Auf der ganzen Welt. Ob als Xmas oder im Umfeld von anderem Religiösem wie Chanukka. Doch gerade gegen diesen eigentlich zutiefst katholischen Gedanken wird sich so gewehrt, wenn ein Dorf oder eine „Region“ beschworen wird. Gar immer noch und wieder ein „Abendland“. Aus einer kleingeistigen Pseudo-Metropole in der selbst BettlerInnen vertrieben werden und die sich noch einbildet eine Stadt der Menschenrechte (mal gewesen) zu sein, obwohl sie früher mal doch einen ganz anderen Titel trug…
Wovon so naturgemäß auch nichts gewusst werden möchte

Ähnlich wie in anderen Fällen kultureller Fremdenfeindlichkeit in der Form auch ist es so eben zudem weniger ein „für“ etwas sein, als ein „dagegen“ in Intoleranz, Verachtung und Illiberalität: die eigene Stellung wird nicht hinterfragt – bleibt ohne einen Gedanken an andere Unternehmungen zu verschwenden fern jeglicher „Kritik“. So wie die ganze Heuchelei in diesen Tagen: wie schön wäre es, auch für mich als überzeugten Katholiken, ein Christentum beständig hoch leben zu lassen – nein, stattdessen wird ähnlich wie bei den diversen Friedensbewegungen gegen „Militär“ der Weg des Hasses beschritten – die mehr oder weniger unterschwellige Forderung einer eingebildeten, brutalen Säuberung, wenn schon nicht offen faschistoider Reinigung, und Herrschaft von „Kultur“. Vom Kommerz etc. „Kultur“ dermaßen normiert ist auch grundsätzlich eher Gewalt, und hätte eben keine Berechtigung in einer Gesellschaft friedlichen Miteinanders.
Was Menschen an Weihnachten so auch immer tun mögen: ob beten oder in geselligem Beisammensein Krieg spielen, sich damit auseinander setzen. Ohne darüber mit der realen Gewalt eines Journalismus oder Schlimmerem zu bestimmen zu suchen, Druck auszuüben. In für mich nur abscheulich zu nennenden Vorstellungen eigener Überlegenheit.
„Kultur“ welche völlig undemokratisch so auch bloß Wenige schaffen könnten, ja eben dürften, „Kulturschaffende“ – wo Andersdenkende routinemäßig ausgegrenzt werden. Kein Wort sagen

Man nichts hört – von Niemandem.

Dennoch existieren sie. Menschen wie ich. Welche auch Menschen sind und weiterhin ihre Kultur leben möchten!
Und dabei werden diese Formen intoleranten Hasses gegenüber angeblich tatsächlicheren Rassismen wie gegen Hautfarben noch geleugnet oder zumindest verharmlost. Wird ihnen vielfach darüber hinaus auch zugestimmt.
Eine Gefahr welche so ebenfalls nicht wahrgenommen wird – in ihrer Bestimmung über andere Leben und Denkweisen wie den Meinigen.

„Final Fantasy XIII“: das wars dann wohl :-(

20. Dezember 2010

Ich warte schon seit über einem halben Jahr auf Avatare am PSN – daraus wird jetzt aber offensichtlich sicher nichts mehr werden: der offzielle Verkaufspreis wird nämlich gesenkt. Finde es überaus schade wie das Game im Westen teilweise verrissen worden ist. Das hat es wahrlich nicht verdient!

Zur Rolle von Menschen und Zombies in der „Dead Rising“-Franchise

18. Dezember 2010

Die englischsprachige Übersetzung eines Langzitates von Keiji Inafune in einem der zwischen den einzelnen Episoden von „Zombrex: Dead Rising Sun“ eingespielten Making-ofs des Films, übernommen von Xbox LIVE (außerhalb Deutschlands) mittels eigener Transkription: ‚In the Dead Rising series, „psychopaths“ are the game’s bosses. In zombie movies, as well as in zombie games, monsters are usually the enemy. In most games, monsters serve as the game’s bosses, too. I used another formula typical for zombie movies, and transferred the horror elements to human characters. One of the characteristics of the game is that psychopaths, mad and evil humans, serve as the bosses. I’ve adhered to the same formula in the movie, too. The psychopath, Takahashi, bullies the protagonists. Well, his bullying is kind of extreme, but there are scenes of bullying.
I believe that zombies are in a way a symbol of human stupidity. The boss-like existence of such stupid creatures is a personification of our egos, selfishness, the hidden dephts of human soul. The real intrigue in the game, as well as in the movie, is how the characters with pure, beautiful souls stand up against the humans with evil, corrupted souls. I think this is the most interesting issue.
What would people experience in a situation in which they are dragged into a world inhabited by zombies and monsters? I think they would definitely become terrified. Their only thought would be how to save their own skins. What zombie films must show is how in such situations humans manage to join forces and get out of the pinch by helping each other. This is a very relevant social message.
The question is how to incorporate it in games, which represent a form of popular entertainment designed to be enjoyed. I created this movie driven by the thought that even such cheap grade-B and C horror movies should be able to convey this important social message.
In all societies, people experience various difficulties. The real challenge is to not let difficulties drag you to the dark side, but remain loyal to your true self, and stand up to evil. This is an issue everyone faces. I am no exception, either. This is one of the messages I tried to convey through the game and the movie.
I hope that you’ll enjoy them even more from that perspective. Thank you very much.‘

Nachtrag: die Transkription veröffentlichte ich bereits hier.

Nathan Fillion über Mark Wahlberg im „Uncharted“-Film

18. Dezember 2010

Bei MTV, in der Pre-Show zu den Spike-VGAs 2010 ab 31:11 (transkiribiert von mir): „… If he can do for Uncharted what he did in Boogie Nights for Seventies Porn I’d be really happy.“

Kommentar im „Stigma Videospiele“-Forum

17. Dezember 2010

Kommentar: ‚Auf einen Walfang, das Ozonloch oder den Welthunger und das HI-Virus in Afrika kann man so in Deutschland auch weniger Einfluss haben als auf die strafrechtliche Verfolgung von Gewaltdarstellungen. Natürlich betrifft dies auch Sachen wie Obdachlosigkeit im eigenen Land, oder eine missliche Lage von AsylwerberInnen – und ich versuche wo es geht mich auch für diese hier in Österreich einzusetzen. Dennoch habe ich da meine Prioritäten in Hinblick auf meine deutschen NachbarInnen eben gesetzt: die Frage ist so denke ich eher ob man überhaupt etwas gegen die Zensur hat, das heißt sie insgeheim nicht doch gut heißt oder dem Verbot von Gewaltdarstellungen womöglich noch applaudiert.

Ich denke das passiert hier auch, ist ebenfalls nichts Neues: da gibt es schon viele Veröffentlichungen dazu – gerade aus Verlagen wie IDG. Von Boris Schneider-Johne, etc.
Leider auch von Leuten wie Roland Seim, der sich zwar intensiv mit Zensur im Land beschäftigt hat, aber dennoch nicht soviel daran auszusetzen hat anscheinend – diese jedenfalls nicht als besonders „anders“ einordnen möchte in einen internationalen Vergleich meinem Vernehmen nach, usw.

Grundsätzlich ist es so schon eine Mentalitätsfrage glaube ich – ja als wie „schlimm“ man etwas dabei einstuft: und Leute wie ich stufen es da halt „schlimmer“ ein, einerseits weil ich die strafrechtliche Verfolgung von Gewaltdarstellungen (auch) für massives Unrecht halte das eine historische Verantwortung in Hinblick auf kulturelle Sauberkeitsvorstellungen nicht wahrnimmt, das tatsächlich nicht in moralisch-ethischer Hinsicht bezüglich fremder Kreativer und deren Fiktionen, oder auch manch konsensualen sexuellen Ausdruck über §184a , sowie andererseits weil ich weder ein Gewaltdarstellungsverbot noch das eigene, spezifisch deutsche, Phänomen des Index aus anderen freiheitlich-pluralistisch organisierten Staaten kenne.
Das sind undemokratische Diskrininierungen welche Deutsche zu erdulden, ertragen und erleiden haben welche ich mit meinem Gewissen und meinen Überzeugungen nicht hinnehmen kann und wogegen ich mich auch stellen möchte. Als Mensch, Aktivist wie Wissenschafter.‘