Nazi-Games: einst und jetzt

Kommentar bei „Stigma Videospiele“: ‚@Anonym
Es ist zwar richtig, dass etwa das erste dreidimensionale „Wolfenstein“ Anfang der 1990er Jahre zeitlich ungefähr mit einer (ersten) Welle neonazistischer Propagandasoftware zusammenfällt, dennoch ist die Behauptung, dass sich da ein Gesetz eigentlich dagegen richten würde aus meiner Sicht nicht haltbar: erstens weil es ein solch ausdrückliches Gesetz gegen Spiele gar nicht gibt, das heißt auch in Deutschland nicht, sowie zweitens weil das eben auch (bloß) einer bestimmten Wahrnehmung entspricht – anonyme Amateurprogramme werden heute kaum mehr einen technischen Standard erreichen der sie konkurrenzfähig (auf Schulhöfen oder sonst wo) erscheinen lassen wird – gegenüber kommerziellen Anderen. Dass dem einmal doch so gewesen ist hat insofern historische Gründe die eine Zeit vor zwanzig Jahren betreffen in der sich Computer- und Videospiele erst konstituiert haben.‘

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