Videospiel-Kritik: „Microbot“ (2010/11)

Abenteuer in der Blutbahn 7/10 mikroskopisch kleinen Robotern ***

„Microbot“ ist ein neuer Download-Titel von EA der allen Fans von „fl0w“ und thematisch ungewöhnlicheren, sowie langsameren Top-Down-Shootern eigentlich gefallen sollte: spielerisch zwar eher konventionell gehalten und künstlerisch zwar auch nicht so beeindruckend, gefällt die simple Ausrüstungs- und Verbesserungsmechanik, sowie die abenteuermäßig fortschreitende Inszenierung jenseits von Genre-üblicheren Arcade-Traditionen.
Man spielt einen kleinen Roboter, welcher über eine Spritze in die Blutbahn entlassen wird wo er fortan eine sich metastatisch ausbreitende Infektion – gnadenlos wie es heißt😉 – beseitigen soll🙂 Ungewöhnlich ist dabei vor allem die Fortbewegung im Blut, welches unterschiedlich dick ist und auch verschiedene Strömungen aufweist. Der „Microbot“ wird darin von Gebiet zu Gebiet so vorangetrieben dass oft keine Rückkehr in bereits erkundete Areale eines Abschnitts auch möglich ist.
„Microbot“ zeigt so auch wie aus der ersten Phase von „Spore“ (2008) hätte mehr gemacht werden können: (Sammel-)Konzepte und Bedrohungsszenarien wiederholen sich zwar auch hier eher rasch, alles in allem ist „Microbot“ jedoch ein schöner Ausklang des Videospieljahres 2010 (XBLA), beziehungsweise Start in das 2011 (PSN)! Verspätet ein möglichst schönes Neues übrigens🙂

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