Wer, wo Freiheit nicht zu schätzen weiß, oder: Eine Empfehlung an SB.com…

Kommentar bei Schnittberichte: ‚Selten eine vorurteilsbeladenere und ideologisch verbrämtere News-Meldung hier gelesen: erstens über Computerspiele in einem Unterschied, einer ausgewachsenen Diskriminierung, zu Filmen zu reden als wären sie warme Semmeln, zweitens das alte deutsche Stereotyp von Jemandem wie Milius als angeblichen Parade-Konservativen, typischen Reaktionär, oder was weiß ich noch nicht alles gebrauchend, sowie drittens noch so zu tun als ginge es hier um diesen wohl fürchterlichen Verzweiflungsfilm von MGM, anstatt um mit der immer noch vorhandenen Lizenz das camp/cult-following um Red Dawn beschämender Weise abzuklopfen. Ohne dem Vernehmen nach auch nur einen Deut Unterstützung durch Milius dafür erfahren zu haben. Wo man jetzt anscheinend nicht einmal mehr weiß worum es darin eigentlich gehen soll…
Milius wusste das hingegen schon immer, siehe auch „Homefront“, und da gäbe es auch noch andere Stoffe/Hommagen wie „Freedom Fighters“, nämlich um das diffizile Verhältnis zwischen Zivilbevölkerung und Militär. Auch wenn es im Falle von „Red Dawn“ heutzutage wohl mehr komisch wirken sollte als irgendetwas Anderes. Eine „Propaganda“ für mehr Menschlichkeit und Nächstenliebe ist es immer noch, wenn man schon so will: also gebt es endlich auf! Diese „Kritik“ an Milius – seine Kritik an der Grün- und Friedensbewegung im Westdeutschland der 80er Jahre ist seine Sache (gewesen). Es nervt.
Der Typ lässt sich nicht einordnen, so sehr Ihr es mit Euren eingeschränkten Vorstellungen und Überlegenheitsdünkeln auch glaubt.
Weltoffenheit ginge gerade hier anders. Ganz anders
Damit entlarvt Ihr Euch letztendlich bloß.
Fast möchte ich meinen, dass der Autor, die Autorin, dieser News noch nicht einmal „The Big Lebowski“ tatsächlich rezipiert hätte…
Über das lange Zeit indizierte Red Dawn dermaßen herzuziehen, und das auf einer Seite die von Deutschland aus in mein Land ins Exil gehen musste – aufgrund der ganzen politischen, wenn schon nicht strafrechtlichen, Verfolgungen unter dem Deckmantel von „Jugendschutz“ in Deutschland – was hier ja noch immer gern geleugnet wird. Wie verabscheuungswürdig und offenbar grenzenlos überheblich ich das finde kann ich gar nicht zum Ausdruck bringen.
Vielleicht solltet Ihr Euch umbenennen: von „Schnittberichte“ in Arroganzberichte. Käme auch dem Großteil der selbstverliebten Kommentare hier entgegen.‘

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