2 Kommentare auf Militainment.info

1. Zu OFP: ‚Ich stimme zu, dass die letzten beiden “Operation Flashpoint”(OFP)-Titel problematische Feindbilder transportieren.
Vor allem in ihren Distanzen zu den jeweiligen Geschehen als Rückzugsgebiete von Krieg. Sozusagen virtuellen “Stellvertreterkriegen”.
Hinzu kommt dabei ein tatsächlicher Realismus-Anspruch, der leider auch von der USK so eher und nachhaltig gefördert wird wenn gerade diese Kriegsspiele Jugendfreigaben erhalten.
Und deshalb schätze ich auch Spiele wie “Homefront” eher, welche mit plausibleren, deutlich ausformulierten Fiktionen aufwarten, sowie mit Grausamkeit und Leid unmittelbarer konfrontieren.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass sämtliche Kriegsspiele Antikriegsspiele sind und es in ihnen in erster Linie auch um ein (Nach-)Denken geht. Die Vorstellung von Kriegsspielen als sozusagen “Pro-Kriegsspiele” halte ich meistens für perfid und menschenverachtend.
Es freut mich jedoch, dass hier solch konstruktive und informative Artikel existieren welche fundiert auch ein anderes Licht darauf werfen.‘

2. Zur Sendepolitik eines ZDF (Soldatengottesdienst): ‚Weshalb wird erwähnt, dass „auch“ SoldatInnen und ihre Angehörigen „um Mitgefühl werben“ durften?
Ist das denn keine Selbstverständlichkeit? Sind SoldatInnen und ihre Angehörigen denn nicht auch Menschen?
Was kommt da bloß (wieder) für ein verabscheuungswürdiges Menschenbild zum Vorschein…‘

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