Exklusiver Kommentar zur Fallon-Gaming-Week

Kommentar: ‚Robert Bowling’s Call of Duty ins NBC-Fernsehen. Was in Deutschland schon allein an Faschismus grenzen würde lässt eher hierzulande an ein fragwürdiges Demokratieverständnis erinnern. Und da nehme ich Österreich bewusst auch nicht aus – ein grundsätzlich anderes gesellschaftliches Klima gegenüber vielen großen, populären Videospielen stelle ich hier leider ebenfalls nicht fest.
Abgesehen von der Staatsgewalt ist es in Österreich sogar noch viel schlimmer als in Deutschland: die größte Medienindustrie der Welt hat im Kulturprogramm des Österreichischen Rundfunks dem Vernehmen nach etwa gar keinen Platz. Von großen, gesonderten Förderung(sprogramm)en für einzelne Titel ist meinem Vernehmen nach nicht das Geringste zu finden.

Ist etwas nicht mit Ernst, Nutzen, anerkannter Bildung und Leistung, sowie herkömmlicher Gesundheit in Zusammenhang zu bringen wird mit ungeheuerlicher Brutalität darüber gefahren, gehasst, verachtet und ausgegrenzt. Wenn nicht „verboten“, „verbittet“ man es sich halt auf andere Weise. Da gibt es überhaupt kein Verständnis und/oder Akzeptanz. Vielleicht gerade mal eben ein bisschen Toleranz, wenn schon nicht mit der Staatsanwaltschaft gedroht wird. Zum darüber streuen. Und auch das gehört zu diesem allgegenwärtigen, ganz alltäglichen Faschismus wohl dazu – gerade (auch) von vermeintlich weltoffener, aufgeschlossener(er) Seite einer solch arroganten, sich für überlegen haltenden „Moralgesellschaft“.‘

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