Archive for the ‘Science-Fiction’ Category

Cannes 2011: Festival der Hoffnung?

11. Mai 2011

Takashi Miike, der anscheinend doch immer mehr Ansehen zu geniessen scheint, hat es vom Gaststatus im „Hostel“ mittlerweile in die offizielle Auswahl geschafft.
Das Ganze eröffnet mit einem schönen Woody Allen – was kann es besseres geben?
Dazu erstaunlich ähnlich Planetenbilder bei Malick und von Trier.

Advertisements

Science-Fiction-„Anno“ angekündigt

5. April 2011

Mit beeindruckenden Screenshots bei der Gamestar.

„The Arrival“ ist da

29. März 2011

Der letzte „Mass Effect 2“-DLC ist heute angekommen:

„Mass Effect 3“ soll noch dieses Jahr erscheinen.

Gamestar: vermuteter Mass-Effect-Multiplayer-(Shooter-)Titel angeblich doch „Mass Effect 3“

20. November 2010

Bericht über Twitter: bei dem auf der diesjährigen Spike-TV-Jahresveranstaltung, Spike Video Game Awards 2010 (VGA), vorgestellt werden sollendem Spiel handelt es sich möglicherweise doch bereits um (das volle) „Mass Effect 3“.
Ich bin da skeptisch: bereits früher im Jahr wurde von den Herren Zeschuk oder Muyzka in Interviews ein Mass-Effect-Spin-Off für das Frühjahr 2011 meinem Vernehmen nach indirekt bereits in Aussicht gestellt. Nehme an dass genau dieser Titel auf den diesjährigen VGAs auch präsentiert werden wird und man sich für „das echte Mass Effect 3“ wohl noch bis 2012 gedulden wird müssen – wenn sich der 360-Zyklus langsam aber sicher auch dem Ende zuneigen wird. Schließlich steht erstmal auch noch die PS3-Umsetzung des zweiten Teils an.

Der Disc-Lesefehler, welcher keiner ist…

17. Mai 2010

In Ergänzung zu diesem Blog-Eintrag von mir: nachdem ich in einer Nebenmission schon so erhebliche Probleme mit Jacks Brille hatte, dass sie mich am weiterspielen von „Mass Effect 2“ hinderten, ist auf Ilium nun dasselbe Problem mit dem roten Gewams von Thane passiert. Ich vermute, dass Bioware/Microsoft deshalb auch bislang keine weiteren (kostenpflichtigen) Kostümpakte veröffentlicht hat: sobald man mit einem neuen Kostüm in Kämpfe verwickelt wird erscheint zumindest in der Zielansicht ein Disc-Lesefehler. Jedenfalls bei mir ist das auf der Xbox 360 so der Fall. Da bleibt in manchen Fällen leider nur übrig die Mission neu zu starten…

Mass Effect 2: Vorsicht beim Kostümpaket!

3. April 2010

Die Brille für Jack aus dem ersten Kostüm-Bezahl-DLC für zwei Euro ist zwar schick, hat mir (neben den anderen Kostüm-Inhalten) vorhin aber wohl auch stundenlanges Kopfzerbrechen bereitet: in einer Nebenmission auf Disc 2 spielend befindlich wurde ständig ein Disc-Lesefehler gemeldet und nachdem alles putzen nicht half wollte ich bereits einen Garantiefall samt Fehlpressung melden. Für Im-Versandhandel-gekauft-habene-nicht-gerne-Selbst-Verpacker wie mich die blanke Horror-Aussicht!
Anyways hatte ich doch noch eine (zumindest vorerst) rettende Idee: auf die gekauften Kostüme für meine aktuellen MitstreiterInnen Jack und Garrus zu verzichten, und tatsächlich – der Lesefehler trat bislang nicht mehr auf. Ich hoffe das bleibt auch so…
Übrigens: der Grund für meinen österlichen Ausflug ins ME-Universum war mein gestriger, überraschend frühzeitiger, Erhalt von Dragon Age: Origins samt Blutdrachen-Rüstung für ME2 aus Großbritannien. Die Gutscheine für Rüstung und Steingigant-DLC im Wert von über 15 Euro sind jedoch nur mehr bis Ende dieses Monats einlösbar! Wer also noch überlegt deswegen das Spiel sich neu zuzulegen, sollte sich wohl besser beeilen… Aktuell kostete mich das Spiel bei Amazon.co.uk umgerechnet alles zusammen knapp unter 30 Euro – in der 360-Variante wohlgemerkt (bei Amazon.de 65 als ich zuletzt sah…) und das ist für neuere, stark rabattierte Titel dort in England sogar noch immer etwas teuer. Ich wünsche mir eine solche Rabatt-Kultur auch hierzulande 😦

Robert Feldhoff tot

27. August 2009

Von den (Online-)Ausgaben der großen Zeitungen fand ich leider nur in der WELT Einen, dafür guten, Artikel zum für mich erschütternden Ableben Feldhoffs: auch der Literaturwissenschafter Hans Esselborn kommt darin zu Wort. Für ebenfalls bemerkenswert halte ich den ersten Kommentar eines gewissen Reinhold Herrmann dazu: „… Auch wenn das literarische Feulleton nicht versteht, für was der Autor Robert Feldhoff steht, so ist er doch für Millionen von Lesern weltweit ein Quell der Inspiration und der Hoffnung auf eine bessere Welt gewesen…“ http://www.welt.de/kultur/article4372529/Perry-Rhodan-Chefautor-stirbt-mit-47-Jahren.html

Ein Nachruf des Teams samt Hinweis auf das bereitgestellte Kondolenzbuch findet sich hier: http://www.perry-rhodan.net/aktuell/news/2009082101.html

„Alles was im echten Leben nicht möglich ist…“

11. August 2009

„…, scheint im Netz zu gehen“ ist zu hören. Ich werde auch hier keine Namen mehr nennen, doch hat der Spiegel mit diesem Cover im Print wohl endgültig internationales Format verloren.

Sprechen über Wirklichkeiten und Fiktionen: ein großes Problem in Deutschland – offenbar weiterhin, mit offenem Ausgang.

Manchmal ist es doch nicht so wichtig vielleicht, aber wenn es um vergewaltigte Kinder geht könnte man doch meinen, dass es das wäre: dabei sollte die Autorin dieses Spiegel-Artikels doch eigentlich wissen was in einem Medium „möglich ist“, „geht“, sie arbeitet doch selbst in einem. Und im Internet ist im Grunde genommen substantiell gar nicht mehr möglich als im Medium in dem sie arbeitet – sicher, Ilona Staller unzensiert in ihren Glanzzeiten würde im Spiegel nicht „gehen“: da würde die BPJM Wohl oder übel einschreiten, vielleicht auch zurecht. Doch was geht überhaupt in einem Medium, also auch dem Internet: auf irgendeine Realität bezogen doch nur zwei Dinge – entweder reale Darstellungen oder erfundene Sachen. Fiktion und Wirklichkeit. Letztere ist in diesem Fall auch nicht nur im Internet möglich, und wird auch dort eben verfolgt: das Problem – die Wahrnehmung. Das Internet als „rechtsfreier Raum“ – ein Klischee im politischen Sprachgebrauch Deutschlands mittlerweile, und ein Armutszeugnis noch dazu. Denn das Internet ist weder ein richtiger Raum, noch war es je rechtsfrei: alles was darin geschieht hat ihren Ursprung in der realen Welt – jede Kreativität, die von mir aus schöngeistige, wie auch die ohne Frage verbrecherische, entstammen dieser realen Welt. Dort gibt es nichts zu beschönigen oder zu relativieren. Doch was geschieht?

Es wird die virtuelle Welt als etwas eigenständiges wahrgenommen – fast schon so wie in der harten Science-Fiction eines Greg Egan, wo Teile der Menschheit tatsächlich nur mehr Software sind und geboren werden etwa eine alte Angewohnheit darstellt. Natürlich denken diese AutorInnen, PolitikerInnen etc. Keineswegs so weit. Sie wissen doch (hoffentlich), dass sie in dem Fall eigentlich von realem Leid sprechen.

Dennoch wird andauernd vom Internet geredet – was dieses und jenes mache, tue, initiiere. Technik-, bilderfeindlich: was auch immer.

http://www.youtube.com/watch?v=6AmmFN0joPI