Archive for the ‘Steiermark’ Category

Wahlkampf in Graz: „nationaler Sozialismus“ offen propagiert

20. Mai 2011

Kommunistischer StudentInnenverband: Unbekannte haben Wahlplakate in Graz dementsprechend überklebt. Bei der Kleinen Zeitung wird über eine Urheberschaft anscheinend gar nicht (mehr) spekuliert. Die Vorgänge wurden (schon) gestern Früh als „Werbemethoden der Freiheitlichen“ bezeichnet…
Von Anzeigen (gegen Unbekannt) habe ich bislang allerdings nichts mitbekommen. Aus meiner Sicht sollte das bei der bestehenden Gesetzeslage in jedem Fall strafrechtlich relevant sein. In Deutschland ist das schonmal offensichtlich jedoch nicht so: ‚Was strafrechtlich relevant sei, „wird zur Anzeige gebracht“. Ein Transparent mit Aufdruck „Nationaler Sozialismus“ sei aber zum Beispiel keine Straftat.‘
Und wieder ein weiterer Beleg für einen fragwürdigen Umgang mit Begriffen in diese Richtung.

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„The Governator“ unter Beteiligung von Stan Lee…

5. April 2011


Mehr beim Hamburger Abendblatt.

Mehr Menschlichkeit für die Steiermark, nicht weniger

9. Februar 2011

Bettelverbot beschlossen: Petition dagegenspenden Sie jetzt!

Keine Vorurteile: der Hass der Kleinen Zeitung, oder das Feindbild des Weihnachtsmannes als immer wiederkehrendes Opfer

23. Dezember 2010

Da braucht keine Zeile gelesen zu werden um zu wissen was dort alljährlich gespielt wird, welche Ressentiments bedient werden – was so unter „Kritik“ womöglich noch verstanden wird: als ich vorhin aus einiger Entfernung ein Bild des Weihnachtsmannes in der Kleinen Zeitung verkehrt erblickte. Denn die Erfahrung hat alle Jahre gelehrt was dort in diesen Tagen transportiert wird, welcher Hass gegenüber anderen, fremden Menschen, welche Hoheit über deren Kultur. Kultur, welche so womöglich noch geleugnet wird. Gegen „Kommerz“ oder „Trivialisierungen“ – die Hoheit und Gewalt mit moralischen oder sonstigen Überlegenheitsdünkeln – heuer anscheinend bloß überdeutlich.
Jedes Jahr dasselbe Spiel – wie bei der Gewalt gegen Gewaltdarstellungen.

Ich hätte Vorurteile hat es geheißen – bis der Artikel zum Bild selbst gelesen wurde: da ich mich wegen meiner schon schwer angeschlagenen Gesundheit nicht aufregen solle lediglich ein Titel (Der Dicke aus Amerika), sowie zwei Schlagwörter „Globalisierung“ und „Coca-Cola“ geliefert.

So hat der Antiamerikanismus, diese kulturelle Fremdenfeindlichkeit, bereits seit Jahrzehnten in Österreich Saison – die Frage ist bloß wie es weitergehen wird, ob auch hier demnächst populistische Zustände wie in Osteuropa zu erwarten sind. Die Kleine Zeitung ist jedenfalls auf den besten Weg auch dahin

Doch nicht einmal diese Schlagwörter und/oder der Titel wäre/n so eben nötig gewesen, denn das Bild eines Weihnachtsmannes genügt in der Zeitung schon um zu wissen was das Ganze solle – es gleicht in jedem Fall einer Karrikatur welche negative Gefühle schüren soll.

Kein Platz für Ambivalenz

Der Weihnachtsmann ist dabei auch nichts, das Freude bereiten dürfe – er oder es, das Weihnachten der Anderen, soll offenbar unterdrückt werden, sich dagegen behauptet werden. Der Weihnachtsmann ist dort kein Sympathieträger wie für Menschen wie mich. Die auch KatholikInnen sind. In einem Land in welchem etwa auch Kruzifixe beschämenderweise aus dem öffentlichen Leben noch immer nicht verschwunden sind: ein Umstand für den ich mich als Katholik darüber hinaus zutiefst schäme.

Denn weder Schulen und Gerichte noch Weihnachten sind bloß für ChristInnen da, deren Intoleranz sie womöglich auch nur zu eingebildeten ChristInnen macht: Weihnachten ist für alle Menschen da. Auf der ganzen Welt. Ob als Xmas oder im Umfeld von anderem Religiösem wie Chanukka. Doch gerade gegen diesen eigentlich zutiefst katholischen Gedanken wird sich so gewehrt, wenn ein Dorf oder eine „Region“ beschworen wird. Gar immer noch und wieder ein „Abendland“. Aus einer kleingeistigen Pseudo-Metropole in der selbst BettlerInnen vertrieben werden und die sich noch einbildet eine Stadt der Menschenrechte (mal gewesen) zu sein, obwohl sie früher mal doch einen ganz anderen Titel trug…
Wovon so naturgemäß auch nichts gewusst werden möchte

Ähnlich wie in anderen Fällen kultureller Fremdenfeindlichkeit in der Form auch ist es so eben zudem weniger ein „für“ etwas sein, als ein „dagegen“ in Intoleranz, Verachtung und Illiberalität: die eigene Stellung wird nicht hinterfragt – bleibt ohne einen Gedanken an andere Unternehmungen zu verschwenden fern jeglicher „Kritik“. So wie die ganze Heuchelei in diesen Tagen: wie schön wäre es, auch für mich als überzeugten Katholiken, ein Christentum beständig hoch leben zu lassen – nein, stattdessen wird ähnlich wie bei den diversen Friedensbewegungen gegen „Militär“ der Weg des Hasses beschritten – die mehr oder weniger unterschwellige Forderung einer eingebildeten, brutalen Säuberung, wenn schon nicht offen faschistoider Reinigung, und Herrschaft von „Kultur“. Vom Kommerz etc. „Kultur“ dermaßen normiert ist auch grundsätzlich eher Gewalt, und hätte eben keine Berechtigung in einer Gesellschaft friedlichen Miteinanders.
Was Menschen an Weihnachten so auch immer tun mögen: ob beten oder in geselligem Beisammensein Krieg spielen, sich damit auseinander setzen. Ohne darüber mit der realen Gewalt eines Journalismus oder Schlimmerem zu bestimmen zu suchen, Druck auszuüben. In für mich nur abscheulich zu nennenden Vorstellungen eigener Überlegenheit.
„Kultur“ welche völlig undemokratisch so auch bloß Wenige schaffen könnten, ja eben dürften, „Kulturschaffende“ – wo Andersdenkende routinemäßig ausgegrenzt werden. Kein Wort sagen

Man nichts hört – von Niemandem.

Dennoch existieren sie. Menschen wie ich. Welche auch Menschen sind und weiterhin ihre Kultur leben möchten!
Und dabei werden diese Formen intoleranten Hasses gegenüber angeblich tatsächlicheren Rassismen wie gegen Hautfarben noch geleugnet oder zumindest verharmlost. Wird ihnen vielfach darüber hinaus auch zugestimmt.
Eine Gefahr welche so ebenfalls nicht wahrgenommen wird – in ihrer Bestimmung über andere Leben und Denkweisen wie den Meinigen.

Von Graz aus in die (Xbox LIVE Arcade-)Welt, oder (doch) nicht ;-)

10. Dezember 2010

Vorgestern erschienen auf Xbox Live sowohl in den USA als auch in Europa gleich zwei neue Gratis-Titel rund um das letzte Chips-Preisausschreiben von Doritos das einem bereits die kurzweilige Monster-Orgie „Dash of Destruction“ kostenlos bescherte – was wiederum wie es bei „Sent U A Message“ hieß demnächst auch noch fortgesetzt werden soll (!?).
Eines der beiden Spiele, „Harm’s Way“ – der Siegertitel eines gewissen Justin Carpenter, dadurch jetzt sogar mit eigenem Achievement bedacht – wurde schließlich in der Steiermark von Bongfish (Stoked) entwickelt: ein wildes Renn-Abenteuer das wie eine von der Martialität der Tusken Raiders aus Star Wars Episode I inspirierte Mischung aus Motorstorm, Blur und Split/Second wirkt – im Kleinformat versteht sich.
11 der 12 Achievements kann man – ähnlich wie schon bei „Dash of Destruction“ – leicht in weniger als einer halben Stunde erringen, das letzte vielleicht auch, wenn, ja, wenn der Netzcode funktionieren würde. Der würde mal so mal so gehen – sagt Bongfish selber. Bei mir bislang gar nicht, aber immerhin arbeitet man dankenswerter Weise in Graz offenbar schon daran 🙂
Wer das Ding jedenfalls noch spielt und so vielleicht auch abschließen möchte kann mich jedenfalls gern einladen: mein Gamertag lautet Pyri80

Anschlag: Detonation in Grazer Mitterstraße

11. September 2010

😦 <- Link zur Presse
Und wieder wird mehrfach das "Computerspiel" der FPÖ genannt: ist mir persönlich schon zuviel – auch wenn es sich dabei (weiterhin) hoffentlich klar ersichtlich in erster Linie um menschenverachtende Parteiwerbung handelt und eben keine traditionelle Produktion oder gar ein solches Erzeugnis aus der Industrie tut dies der Videospielkultur im Land sowie dem Ansehen der Ausdrucksform mittlerweile wohl keineswegs gut, deshalb zur beliebigen Erinnerung hier einmal ein Posting von nach Winnenden aus einem IDG-Forum in Deutschland, welches offenbar die Reaktion eines niederösterreichischen Grünen auf "Killerspiel"-Verbotsforderungen Straches darstellen soll – zur Beruhigung der Lage – Posting auf Gamepro.de

Lokal namhafte blaue Parteiaustritte nach „Spiel“

10. September 2010

Zumindest im Bezirk Murau… So hat die unappetitliche, ungeahnte internationale Wellen schlagende Sache mit dieser Werbung in Form eines Computer“spiels“ offenbar doch noch etwas Gutes

Kulturförderungen…

10. September 2010

Kommentar: ‚Wie soll
Ignoranz etwas erklärt werden??? 😦 Um noch mehr Vorurteile aufzubauen ist mir meine Zeit und mein Leben zu schad, anderen ja um Gamer zu sein und so… Nichts mehr zu sagen. „Mundtot gemacht“, aber nicht durch eine „Medien-Maschine“ wie es von „Kulturjournalisten des Jahres“ heißt, sondern durch die Gewalt dieser hiesigen Normen, der Brutalität einer normierten Schaffung von „Kultur“ welche nichts anderes tut als Andere(s) ständig und nachhaltig ab- sowie auszugrenzen. Wo „Kulturschaffende“ wie eine eigene Spezies behandelt werden und offenbar keineswegs alle Menschen seien – wo Menschen wie ich aufgrund ihres Körpers als „andere Lebensformen“ noch gönnerhaft beschimpft werden, etc.
Wo das Übermenschen-Gehabe links wie rechts durchdringt.‘

Über Geschmack und von „Geschmacklosigkeiten“

5. September 2010

Kommentar auf derStandard.at: ‚… Das denke ich nicht
Anderen, fremden Menschen (noch dazu pauschal) ihren Geschmack abzusprechen ist auch eine Form kultureller Fremdenfeindlichkeit, also ebenfalls etwas wie sie in dem „Spiel“ augenscheinlich vorgeführt wird, möglicherweise graduell völlig anders gelagert, aber immerhin auch Ausdruck von verabscheuungswürdiger Intoleranz. Ob gegen Symbolen oder nicht. Ich bin sehr froh, dass Gesetze gegen Intoleranz wie sie von dem Flash-Produkt der FPÖ ausgeht offenbar greifen, aber auch anderen so „Geschmacklosigkeit“ vorzuwerfen gehört für mich da eindeutig dazu. Eine solche Gedankenlosigkeit, solch widerwärtige Überlegenheitsdünkel, hätte ich den Bundespräsidenten für Österreich wahrlich nicht zugetraut. Sehr bedenklich und traurig diese Wortwahl Fischers.‘

Am Großglockner

29. August 2010

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