Archive for the ‘Tirol’ Category

Die Innsbruck-Connection zum Weltuntergang, oder: nichts zu Douglas Adams…

30. September 2010

Teil 1/4, wem(/nn)s (schon) reicht… Derweil wird auch bei der so anscheinend unverbesserlichen deutschSPRACHIGEN Wikipedia immer noch „diskutiert“ wie man mit derlei „Kritik“ umgehen soll (dort)

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Kommentar bei Ingeburg Peters

25. Februar 2010

http://ingeburgpeters.blogspot.com/2010/02/vor-und-nach-haiti.html

Ich gehe zwar nicht davon aus, dass dieser Kommentar an Claudia von Werlhof veröffentlicht wird oder zumindest so lange hier stehen bleibt, doch sollen Sie in Hallein 2003 Menschen als Parasiten bezeichnet haben. Wie stellen Sie sich eine Subsistenzwirtschaft eigentlich mit Menschen mit Behinderungen wie mir vor?
Noch dazu wenn diese männlich sind – haben so Leute wie ich bei Ihrem Projekt Frauenforschung, was so als „Wissenschaft“ gegen gender studies und ja ideologisch zumindest schonmal keinem Emanzipationsvorhaben nachkommen wird, wenn schonmal bestimmte Ausdrucks- und Gedankenformen, Errungenschaften einer Moderne mit dem Verweis auf Geschlechterrollen und Kolonisationen versehen werden, überhaupt eine Lebens-Chance, eine Existenzberechtigung, wenn Sie der Leistung einer solchen Wirtschaft aus gesundheitlichen Gründen etwa dauerhaft nicht nachkommen können? Das betrifft in meinem Fall ja nicht nur alte und kranke Menschen, welche schon traditionell versorgt wurden.
Ich habe das mit der Halleiner Rede von Ihnen schon einmal öffentlich anzubringen versucht, doch zum Beispiel von „Herrn K.“ wie Sie Ferdinand Karlhofer in diesem Brief zu nennen pflegen etwa keine Antwort erhalten – vielleicht entspricht ja das auch doch dem Wissenschaftsverständnis des Instituts für Politikwissenschaft in Innsbruck?
Für Forschungen über Menschen mit Behinderungen wie mir ist mir ja schonmal kein Lehrstuhl an einer österreichischen Universität bekannt, ebenso wenig für anderes welches den Lebensbereich von Menschen wie mich wesentlich betrifft – etwa den sexuellen Ausdruck von Menschen, welcher für gewöhnlich als Pornographie diffamiert wird, oder die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt in Computer- und Videospielen.

Diffamierung Andersdenkender „braucht man“ nicht

18. Juni 2009

In der Info-Illustrierten „News“ ist aktuell zu lesen, dass Konstantin Wecker nach Graz und Innsbruck kommt, „um singend zum Widerstand aufzurufen.“
Ich rufe hiermit schreibend zum Widerstand gegen Leute wie Herrn Wecker auf, Unterstützer des „Kölner Aufrufs gegen Computergewalt“.
Wer dem Geschmack und dem Empfinden von Menschen wie mir dermaßen respektlos begegnet, Verbote für Kreative und WissenschafterInnen fordert, so jemand will gegen rechts auftreten? Womit? Mit so artikulierter kultureller Fremdenfeindlichkeit ja wohl kaum.
Wie unglaubwürdig ist das denn? Seine Unterstützung einer Artikulierung zu geben, welche die Kultur von Menschen wie mir zerstören soll, und noch aus einem „anarchistischen Lager“ kommen. Welcher Anarchismus ist das, wo der Staat aufgefordert wird zu repressiven Maßnahmen gegen die mehr als notwendige, kreative Beschäftigung oder Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt in einer fiktionalen Ausdrucksform?
Nun, vielleicht weiß der Betreffende (wie andere auch) gar nicht – was er da unterstützt hat, hat von den inkriminierten Ausdrucksformen womöglich eigentlich keine Ahnung – geblendet von etablierten Vorstellungen -, wenn er doch sonst gegen Rassismus lebe. Ich hoffe es sehr
Wenn zuerst Fiktionen verboten werden, hernach ein Denken und am Ende was auch immer – hat das aber nichts mit „Widerstand gegen rechts“ zu tun. Eher eben mit dessen Gegenteil

Wie weit geht da was eigentlich noch?

6. Januar 2009

Vergleich in einem „Denkzettel“ der mir wahrlich zu denken gibt: militanten Rechtsextremismus, höchstens mit notdürftigster Einfallsarmut verschleiert, zu bestellen, wird mit der Betrachtung von „Sexbildern im Internet“ verglichen – von einem Herrn Kübeck in der heutigen „Kleinen Zeitung“.
Daneben der Leitartikel zum „Thema“ über „Spielshows, deren Dämlichkeit man zuvor nicht für möglich gehalten hätte, Gewaltkino aus den unteren Schubladen sowie Sex in allen möglichen Varianten.“
Die üblichen aburteilenden Worte für den Geschmack Andersdenkender, vorgetragen von einem „Kulturjournalisten des Jahres“ – angeblich sogar dreimal hintereinander hierzulande wirklich dafür gehalten: http://oe1.orf.at/inforadio/100326.html?filter=5

Na ja, immerhin scheint er gegen „Shows wie Wrestling oder Mud-Racing“ verblüffenderweise nichts zu haben – vielleicht ist er deshalb ja „Kulturjournalist des Jahres“ geworden, dreimal hintereinander, aber ich fürchte doch bloß in meinen naiven Wunschvorstellungen einer besseren Welt.
Gefragt wird jedenfalls was „das TV-Publikum“ will, und dabei von einem „großen Wurmlutschen“ (!?) gesprochen: ich frage mich eher ob vor dem TV So irgendwann überhaupt noch jemand zu finden wäre, von in „den Anstalten“ wo laut „Kulturjournalist des Jahres“ „groß“ an Würmern zu „lutschen“ (?) angesagt sei, ganz zu schweigen…

Es geht in der heutigen Ausgabe um „25 Jahre Privatfernsehen“ in Deutschland, um eine Zeit als dieses „schmuddeln lernte“.
Da kommen in zyklisch auf mich wirkenden Phasen immer wieder eigeschossene Gelegenheiten altherstgebrachte Vorurteile zu verbreiten, etwa wenn (wieder) ein ehemaliger Angehöriger der Roten Armee Fraktion aus einem Gefängnis entlassen wird (oder bloß werden sollte).
Im TV-Teil schließlich wird von einem aktuellen Krimi über Fremdenfeindlichkeit in Tirol berichtet bei dem Stereotypen anscheinend zuerst aufgebaut werden nur um sie anschließend politisch korrekt aufzulösen: da scheint die heile Welt der Volksbildung für das „TV-Tagebuch“ wieder in Ordnung zu sein, andere Denkweisen ja nicht mehr zu geben, und man merke sich so wieder, „dass Österreich einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat.“