Exklusiver Kommentar zur Fallon-Gaming-Week

14. Juni 2011

Kommentar: ‚Robert Bowling’s Call of Duty ins NBC-Fernsehen. Was in Deutschland schon allein an Faschismus grenzen würde lässt eher hierzulande an ein fragwürdiges Demokratieverständnis erinnern. Und da nehme ich Österreich bewusst auch nicht aus – ein grundsätzlich anderes gesellschaftliches Klima gegenüber vielen großen, populären Videospielen stelle ich hier leider ebenfalls nicht fest.
Abgesehen von der Staatsgewalt ist es in Österreich sogar noch viel schlimmer als in Deutschland: die größte Medienindustrie der Welt hat im Kulturprogramm des Österreichischen Rundfunks dem Vernehmen nach etwa gar keinen Platz. Von großen, gesonderten Förderung(sprogramm)en für einzelne Titel ist meinem Vernehmen nach nicht das Geringste zu finden.

Ist etwas nicht mit Ernst, Nutzen, anerkannter Bildung und Leistung, sowie herkömmlicher Gesundheit in Zusammenhang zu bringen wird mit ungeheuerlicher Brutalität darüber gefahren, gehasst, verachtet und ausgegrenzt. Wenn nicht „verboten“, „verbittet“ man es sich halt auf andere Weise. Da gibt es überhaupt kein Verständnis und/oder Akzeptanz. Vielleicht gerade mal eben ein bisschen Toleranz, wenn schon nicht mit der Staatsanwaltschaft gedroht wird. Zum darüber streuen. Und auch das gehört zu diesem allgegenwärtigen, ganz alltäglichen Faschismus wohl dazu – gerade (auch) von vermeintlich weltoffener, aufgeschlossener(er) Seite einer solch arroganten, sich für überlegen haltenden „Moralgesellschaft“.‘

Gaming-Woche bei Jimmy Fallon in den USA…

14. Juni 2011

Late-Night-Talker lässt gleich mehrere Games im honorigen NBC-Fernsehen präsentieren – von „Modern Warfare 3“ über „Gears of War 3“ bis „Battlefield 3“ und Nintendo. Via „Stigma Videospiele“-Forum. Game Informer kommentiert: „Whatever you think of the guy’s humor, Fallon always comes across as a genuine gamer who loves using his fame as a way to showcase games to mainstream audiences. You have to respect him for that.“ Dem kann ich mich bloß anschließen. Mehr bei Kotaku.

„Dark Void“ startet auf PS3 nicht mit eingestelltem 1080p-Modus?

9. Juni 2011

Ok, eigentlich hatte ich Capcom’s Bermuda-Dreieck-Shooter-Abenteuer „Dark Void“ längst wegen seiner vermeintlichen Mittelmäßigkeit gedisst, doch nachdem mir „Asura’s Wrath“ UND „Dragon’s Dogma“ zuletzt immer besser gefallen haben, dachte ich mir: schau ichs mir halt nochmal an. Hinzu kam, dass mich „Dark Void Zero“ bei Nintendo als frisch gebackenen Menschen mit DSiWare-Zugang jetzt so anlacht. Und da ich auf fiktive Videospiel-in-Videospiel-Geschichten schon mit Matt Hazard verzichtete sollte diese wohl kurzlebige Franchise nicht auch noch dieses Schicksal ereilen – mir wird dabei schon nicht schwindelig werden.
Also fuhr ich los und konnte doch tatsächlich eine sehr gut erhaltene PS3-Kopie für unter 4 Euro (!) erwerben – bis ich wieder zu Hause ankam und feststellen musste: das Ding startet nicht. Zunächst glaubte ich an eine glatte Fehlpressung, auch nachdem ich einen alten PS3-Trick bereits vergeblich angewendet hatte, nämlich den Wireless-Controller auf Port 1 zu legen und alle anderen auszuschalten.
Dann kam mir noch die Idee die Auflösung zu reduzieren – und tatsächlich. „Dark Void“ empfiehlt dann nicht nur eine Festplatten-Installation, sondern die 1.0 von der Disc startet scheinbar nicht bei 1080p. Erst bei 720p wollte sie sich auch updaten – mit 1.01 ist auch 1080p scheinbar kein Problem mehr…

Der „Kirby-TV-Kanal“ kommt!

8. Juni 2011

Animationsserie ab Ende Juni über Wii

E3 2011: Ashly und Anthony Burch…

8. Juni 2011

Teil 1 in HD. Souverän wie meistens 🙂

Kommentar auf GamePRO.de

8. Juni 2011

Kommentar zu einer Kolumne von Michael Graf: Kann es sein, dass dieser Artikel etwas mit der Crytek-Kooperation bei Microsoft zu tun hat? Selten so eine unbegründete Einseitigkeit gelesen. Das toppt formal selbst die diversen (kollektiven) Äußerungen über „No Russian“ in Modern Warfare 2, jüngere Artikel gegen die angeblich „andere“ US-„Gewalt“-„Kultur“ von Christian Schmidt, etc.
Und überall blitzt schlichter Antiamerikanismus durch: das ist einfach nur fremdenfeindlich.
Ich weiß ja nicht was diesem Herrn da so gefällt, doch wenn ich das Zelda-Thema höre verleiht mir das – noch dazu vorgetragen von einem solchen Orchester – schon Goosebumps. Das ist einfach tolle Musik für mich. Wenn Chris Hülsbeck, mit dessen Musik ich eher nichts anfangen kann, irgendwo so auftritt wird das doch auch goutiert – bloß weil Hülsbeck Deutscher ist?
Aber von solchen Fragen und Bemerkungen will man dazu ja überhaupt nichts hören – da ist man dann womöglich noch von Neuem empört (darüber). Wie man sich bloß erlauben kann so etwas Abwegiges vorzuwerfen – das doch den eigenen Überlegenheitsdünkeln zuwider läuft.

Ich will ja eigentlich nicht zuviel gegen Kinect sagen, weil ich es etwa auch nicht verstehe wenn Leute sich über alle Maßen in Richtung 3-D aufregen, wenn sie dabei offensichtlich Schwierigkeiten mit den Augen haben – das jedoch auf ihre etwaige Sehbehinderung zu beziehen mag ihnen nicht einfallen, oder wollen sie nicht zugeben. Nur ständig sich abzugrenzen und Anderes ausgrenzen – ohne das ihnen das bewusst zu sein scheint.

Als Mensch mit einer Behinderung wie ich sie habe ist Kinect jedoch eher keine positive Videospiel-Zukunft, da sie (die Kamera) tedenziell in jedem Fall mehr Körperlichkeit abverlangt als andere Eingabegeräte. Ich schätze Motion Gaming zwar auch deshalb weil es mehr Einsatz so fordert – begleitet wird das Ganze jedoch von Einschränkungen in dieser Hinsicht. Dabei haben Konsolen sowieso schon ein enormes Defizit im Bereich Game Accessibility – Kinect verstärkt das aus meiner Sicht noch, auch wenn es – ähnlich wie die Wii (zumindest am Anfang) – Videospiele als körperliche Übung prinzipiell forciert.
Körperliche Ertüchtigungen. Leibesübungen (sic!)
Also wieder so gesellschaftlich erwünschte Normen nach denen man sich hier eben dermaßen zu sehnen scheint…
Traurig. Das Fremde beginnt immer in jedem Anderen‘

E3-Einstimmungen mit Michael Pachter

5. Juni 2011

Nach seinem sehr launigen Auftritt bei Giant Bomb (MP3) ist Star-Analyst Michael Pachter nun auch ein nicht weniger unterhaltsamer Gast bei den Invisible Walls von MTV.

Unterdessen rückt die E3 immer näher – in weniger als dreißig Stunden beginnen in Los Angeles die Pressekonferenzen – traditionell mit jener von Microsoft. Dazu gibt es – wie schon im letzten Jahr – eine umfangreiche Vor- und Nachberichterstattung inklusive Analysen auf Gametrailers.com

Angedachte 18er-Freigaben in Australien erlauben zukünftig Drogen(gebrauch) und Nacktheit in Videospielen

5. Juni 2011

Bislang wurde die Gewaltdarstellung von Titeln wie das deswegen in Deutschland noch strafrechtlich verbotene „Dead Rising“ nur etwa bei Bildern nackter Brüste für Australien entschärft.
Dessen Gewaltdarstellung ging dort bereits ab 15 durch.
Drogengebrauch „und Nacktheit“ sollen in Hinkunft, unter anderem, jedoch möglich sein in Videospielen darzustellen – ein zweiter Teil des deutschen „Risen“ hätte demnach down under wohl keine Probleme mehr zu ewarten und würde bei einer Klassifizierung möglicherweise erstmals (so als „ab 18“ – in Deutschland „ab 12“) durchkommen. SB.com berichtet über diese Veränderungen bei den lieben Kängurus 🙂

Spiegel: Sensation – gewaltloser „Shooter“ erfunden

5. Juni 2011

Von Michel Ancel. The world according to C. Görig.

E3 2011: „El Shaddai – Ascension of the Metatron“ ab 9. September in Europa

4. Juni 2011