Posts Tagged ‘Realität’

Der Almrausch blüht…

16. Oktober 2011

… endlich. Hier gehts zu meiner Bewimperten Alpenrose 🙂

Uwe Bolls „Auschwitz“ mit FSK-12-Freigabe

17. Juni 2011

Mildes Jugendschutz-Urteil für den Film: SB.com berichtet – Kommentar: ‚Bei der FSK gab es zuletzt ja diverse genaue Besprechungen zu einzelnen Entscheiden: darf man das hierzu auch erwarten?
Das was Boll hier präsentiert sind nämlich so oder so wohl (wieder) krasse Tabubrüche. Szenen wie sie nicht einmal in der alten, hierzulande kaum gespielten US-TV-Serie „War and Rememberance“ (Feuersturm und Asche) aus den 80ern (nachgestellt) zu sehen gewesen sind – ich erinnere da immer an Robert Schindel und/oder Lukas Stepaniks* Kritik an bloßen Verkleidungen für Holocaust-Filme in „Gebürtig“…
Ein Problem in der Wahrnehmung mit dem Seinerzeit auch Steven Spielbergs Film im deutschsprachigen Raum konfrontiert wurde, bei manchen Szenen dort, – und ich finde diese Kritik auch nicht ganz unangebracht…
Zumal etwa ein Vergleich zwischen der deutschsprachigen und der englischen Wikipedia da auch unterschiedliche Zugänge offenlegen kann: in der deutschsprachigen Wikipedia finden sich kaum drastische Visualisierungen und man beschränkt sich im Bildmaterial – warum auch immer – scheinbar lieber auf die Wiedergabe abstrakter Erinnerungskultur…‘

* Irgendwie dachte ich lange Zeit immer die Verfilmung hätte Gabriel Baryli mit bewerkstelligt. Keine Ahnung wieso – eine Verwechslung konnte ich auf die Schnelle jetzt auch nicht finden…

Update: wie ich soeben feststellen musste wurde mein Kommentar auf SB.com gelöscht beziehungsweise gar nicht freigeschaltet. Genau aus diesem Grund dupliziere ich für gewöhnlich so etwas für – in meinen Verantwortungsbereich (!). Ich habe mich bereits in der Vergangenheit häufig negativ über die Führung bei Schnittberichte geäußert – was diese Vorgangsweise für mich leider nur bestätigt.
Das betrifft offenbar vor allem dieses Thema – vom aus meiner Sicht absolut unnötigen Hinweis darauf bei Kriegsspielen sich von Swastika-Symbolen ideologisch zu distanzieren angefangen. Ein freies Sprechen über viele Dinge erscheint mir so unmöglich gemacht – bei einer Seite die erstens nachweislich und eindeutig äußerst kommerziell ausgerichtet ist, und dann mit dem Publikum das sie anzieht anscheinend nicht klarkommt. So wichtig und (leider!) einmalig sie bei der Situation gegenüber vielen popkulturellen Medien in Deutschland auch ist.
Durch Sperrung von Kommentaren wie des Meinigen rückt SB.com dabei jedoch auch Menschen wie mich, unbeabsichtigt oder nicht, direkt oder indirekt, in die Nähe des Nationalsozialismus: ich beschränke mich mal (auch) darauf an dieser Stelle dagegen auf das Schärfste zu protestieren und zu erklären wie ungeheuerlich beleidigend und diskriminierend ich das finde. Die Demokratiedefizite im Umgang mit Werturteilen, deren bloßer Erkenntnis, erscheinen mir so vielfältig eklatant zu sein. Und um so zu gewinnen ist es wohl wirklich besser (gleich) zu schweigen. Trauriger Weise.

Robin Williams nannte seine Tochter nach Prinzessin Zelda

16. Juni 2011

Kommentar im „Stigma Videospiele“-Forum

16. Juni 2011

Kommentar: ‚Es muss mich niemand verstehen: bei Manchen wäre es mir sogar eben lieber, dass sie das nicht einmal (mehr) versuchen würden…
Ich muss da eigentlich zwar auch nichts erklären, aber: sämtliche Werte halte ich für „öffentlich vertretbar“ – noch so ein Verständigungsproblem.
Dass ich etwas gegen dieses oder jenes – wo auch immer – artikuliert einzuwenden hätte ist eine einzige Unterstellung Deinerseits gegenüber mir, aber wie ich schon feststellte – auch wenn Andere ihre Werturteile gelegentlich schärfer artikulieren. Und – mit Verlaub – eine ziemlich Perfide dazu: dass man glaubt Werturteile mit „Argumenten“ untermauern zu können halte ich nunmal für eine Illusion, Teil eines Problems beziehungsweise für relativ gefährlich in Richtung Manipulation von Öffentlichkeit. Wenn man tatsächlich der Meinung ist man könne seine eigene Überlegenheit bei solchen Dingen durch „Argumente“ festigen.

Ich bin ein gläubiger Mensch – dennoch möchte ich mir nicht anmaßen Andere von meinem Glauben zu überzeugen. Ich möchte sie damit meistens nicht einmal belästigen. Und so glaube ich nicht an diese mir allzu einseitg-positiv erscheinenden Familienbilder, Vorstellungen von Gesellschaft als Gemeinschaft, kollektive Freiheiten etc. Und da würde ich auch vorsichtig sein – doch gibt es so nunmal auch andere Zugänge die auch eine Berechtigung haben. Und wenn ich den Eindruck habe, dass diese Berechtigung durch „Argumente“ in Frage gestellt wird möchte ich nicht nur schreien, sonder glaube sogar dass das meine Bürgerpflicht dann ist. Genau dann.

Offenbar weil so kein Widerspruch ertragen wird, eklatante Demokratiedefizite vorherrschen – womöglich nicht einmal recht gewusst wird was Demokratie eigentlich wäre, geschweige denn Konstrukte wie Kultur nicht-normiert sich gegebenenfalls gestalten, „Werturteile“ als solche konsequent ignoriert zu werden scheinen, sowie arrogant immer nur auf eingebildete Fakten gepocht wird.
Und da schreie ich halt dagegen – mehr kann man vielfach auch nicht machen glaub ich.
Außer schreien.
Widerspruch einlegen.
Gegen diese Tyrannei der „Fakten“ und „Argumente“.
Zwar könnte ich auch meinen irgendwelche „Argumente“ dabei vorschicken zu brauchen, – wenn es um „Werte“ geht. Mit meinem Gewissen vereinbaren könnte ich eine solche Vorgehensweise jedoch nie. Wobei ich die Werte Anderer verurteile, wenn ich sie für die Falschen (sic!) halte. Ein „falscher“ Wert ist jedoch kein „falscher“ Sachverhalt – kann das überhaupt nicht sein, weil ein Wert so eben kein Sachverhalt ist.
Das ist auch nichts das gemessen werden könnte aus meiner Sicht: dass Geborgenheit und eine Form angemessener Sicherheit bessere Leben schafft ist zwar (sicher auch statistisch) wahrscheinlich, aber auch gleich nichts das so artikuliert werden würde. Das was artikuliert wird ist ja immer nur „Familie“ und/oder „Sicherheit“ respektive „Gesundheit“ ohne wenn und aber – ideologisch.

Gar nicht „ich“ mit meinen Äußerungen immer scheint nicht kapiert zu werden, das kann für mich so nur mehr ein gehässiger Vorwand sein, sondern genau dieser Umstand…

Für mich ist es nunmal absurd wissenschaftlich oder sonst wie intersubjektiv begründen, gar belegen zu wollen, wenn schon nicht „objektiv“, dass einem Bananen oder Erdbeeren besser schmecken. Es soll Dir allerdings wohl nicht gelingen mich mit Deinen ständigen Anschüttungen auch noch von hier zu vertreiben.‘

Exklusiver Kommentar zur Fallon-Gaming-Week

14. Juni 2011

Kommentar: ‚Robert Bowling’s Call of Duty ins NBC-Fernsehen. Was in Deutschland schon allein an Faschismus grenzen würde lässt eher hierzulande an ein fragwürdiges Demokratieverständnis erinnern. Und da nehme ich Österreich bewusst auch nicht aus – ein grundsätzlich anderes gesellschaftliches Klima gegenüber vielen großen, populären Videospielen stelle ich hier leider ebenfalls nicht fest.
Abgesehen von der Staatsgewalt ist es in Österreich sogar noch viel schlimmer als in Deutschland: die größte Medienindustrie der Welt hat im Kulturprogramm des Österreichischen Rundfunks dem Vernehmen nach etwa gar keinen Platz. Von großen, gesonderten Förderung(sprogramm)en für einzelne Titel ist meinem Vernehmen nach nicht das Geringste zu finden.

Ist etwas nicht mit Ernst, Nutzen, anerkannter Bildung und Leistung, sowie herkömmlicher Gesundheit in Zusammenhang zu bringen wird mit ungeheuerlicher Brutalität darüber gefahren, gehasst, verachtet und ausgegrenzt. Wenn nicht „verboten“, „verbittet“ man es sich halt auf andere Weise. Da gibt es überhaupt kein Verständnis und/oder Akzeptanz. Vielleicht gerade mal eben ein bisschen Toleranz, wenn schon nicht mit der Staatsanwaltschaft gedroht wird. Zum darüber streuen. Und auch das gehört zu diesem allgegenwärtigen, ganz alltäglichen Faschismus wohl dazu – gerade (auch) von vermeintlich weltoffener, aufgeschlossener(er) Seite einer solch arroganten, sich für überlegen haltenden „Moralgesellschaft“.‘

E3 2011: Gameplay-Teaser zu „Final Fantasy XIII-2“

4. Juni 2011

Das ZDF über „Zensur in Spielen“ – ein (weiteres) Sittenbild

3. Juni 2011

CSU-Politik: deutscher Bundes-Innenminister „kommentiert“ auf Bild.de…

29. Mai 2011

„Gast-Kommentar“ von Hans-Peter Friedrich: die wenigen Zeilen aus denen dieser „Kommentar“ besteht sind eine einzige populistische Verkürzung in meinen Augen. Da ist schon als Head etwa die Rede von „linksliberalen Fundamentalisten“, welche eine restriktive Sicherheitspolitik nach dessen Facon ablehnen würden – offensichtlich und eindeutig eine widerliche Anspielung auf die „Terrorverdächtigen“ selbst, gegen welche „Maßnahmen“ dabei doch angeblich allein abzielen. „Leib und Leben Unschuldiger in Deutschland“ würden so „gefährdet“ werden. Nicht durch die „Terrorverdächtigen“, sondern demnach im Zuge dieser linksliberalen „Fundamentalisten“…
Dank an ThomasR04IG für den Hinweis auf den Artikel im „Stigma Videospiele“-Forum.

PSN erneut mit Problemen…

29. Mai 2011

Momentan ist das Playstation Network nicht nur bei mir (wieder) nicht erreichbar: womöglich hängt die aktuelle Situation mit einer finalen Wiederherstellung auf globaler Basis zusammen – das heißt inklusive Store -, denn zumindest Japan wieder ans Netzwerk anzuschliessen hat man in Asien jetzt so offenbar schon versucht…

Nachtrag: den obigen Neogaf-Meldungen zufolge besteht das Problem derzeit nur dann, wenn man sich beim System (neu) anmelden möchte. Angemeldete Personen scheinen jedenfalls aktuell (noch) nicht betroffen zu sein und anscheinend betrifft das Problem so auch Sony-Webseiten. Sony schweigt dazu jedoch selbst bei Twitter noch – also in meinen Augen wirklich kein Vergleich zur Informationspolitik von Microsoft

2.: die Wartungsseite wird nun geladen… Möge man gut eine Woche vor der E3 für Sony das beste hoffen.

Bilder schwitzender „Perverser“ aus Kellern, oder: die Ressentiments gegen „Dead or Alive“

28. Mai 2011

Sie begleiten praktisch jeden der wenigen Releases von der Franchise und begründen wohl auch weshalb nicht mehr japanische Spiele dieser Art im Westen erscheinen – so long mein erhofftes Ikki Tousen für die PSP. Und dazu bedarf es offenbar kaum weitergehender Vorwürfe: hasserfüllte Kommentare zu diesen Veröffentlichungen kommen wie selbstverständlich dazu, vor allem in der englischsprachigen Videospiel-Fachpresse wie mir scheint. Was etwa in Deutschland die Gewaltdarstellungen sind können so zwar tatsächlich vor allem puritanische Einstellungen sein, doch glaube ich greift das zu kurz. Viel zu kurz. Es scheint sich für mich eher um eine Form von Selbsthass zu handeln der auf das kulturell Andere, nur vermeintlich Fremde, etwa repräsentiert durch Katzenohren, projeziert wird.
Dazu wird sich – wie üblich – selbst für sozial kompetenter gehalten als jene denen die Katzenohren gefallen, usw.

Natürlich könnte ich jetzt auch schreiben, dass das bezogen auf JapanerInnen als solche noch dazu wohl blanker Rassismus von oben bis unten ist, aber was bringt das schon…

Um die Erzeugnisse selbst scheint es dabei jedenfalls kaum zu gehen. Was wie ein Mantra fast schon vor sich hergebetet wird sind nämlich Ideen von Menschen, Typen welche die Vortragenden offenbar von sich weisen wollen – angsterfüllt – und sie beschwören dabei häufig stets gleiche Bilder. Zum Beispiel Bilder schwitzender „Perverser“ aus Kellern.
So schrieb ein gewisser Dan Ryckert am 11. März beim angesehenen Game Informer in den USA:
„Dead Or Alive is a series that knows its creepy fans. Hell, DOA Paradise has virtually no gameplay but plenty of footage of balloon-breasted young girls lathering themselves up and taking turns licking the same ice cream cone. While the DOA fighting games dial down the perv factor somewhat, there’s still plenty to appeal to the pockmarked, socially awkward, sweaty, desperate, basement-dwelling creepers who get their kicks watching virtual ladies fondle each other…“ Creepy „-guy favorites“ wären dabei „the schoolgirl outfit and one with weird cat ear crap.“
Ich habe ehrlich gesagt kaum etwas hasserfüllteres und menschenverachtenderes aus der Gaming-Presse je gelesen.